Cerwenka. Schulnoten auch in Zukunft unantastbar?

Neue Formen der Leistungsbeurteilung diskutieren

St. Pölten, (SPI) - Die Leistungsbeurteilung in unserem
Schulsystem ist laut dem Schulsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Helmut Cerwenka, sicher kein "Monument", an dem man nicht rütteln dürfte. "Neue Modelle müssen im Sinne einer ständigen und dynamischen Weiterentwicklung unseres Schulsystems diskutiert werden. Dies hat gerade zum bevorstehenden Ende des Schuljahres besondere Aktualität", stellt der Schulsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Helmut Cerwenka, heute fest.****

"Mit der Neuerung der Schuleingangsphase, in der die ersten beiden Klassen der Volksschule in drei Jahren durchlaufen werden können, besteht die Möglichkeit einer verbalen Ergänzung der Ziffernbeurteilung. Die Note wird leider oft als "Disziplinierungsmaßnahme" eingesetzt und bezieht sich hauptsächlich auf eine Kollektivnorm - wie etwa die gesamte Klassengemeinschaft. Aber nicht eine Rangordnung innerhalb dieses Klassengefüges ist anzustreben, denn auch Klassen sind untereinander nicht vergleichbar", so Cerwenka weiter.

Wichtig für den Schulsprecher der NÖ Sozialdemokraten ist die Beurteilung einer Individualnorm. Die Arbeiten und das damit dokumentierte Leistungspotential sprechen allein als Vorlage, die kommentierbar ist, eine deutliche Sprache. Denn bereits jetzt ist klar erwiesen, daß gleiche Lehrer zu verschiedenen Zeiten bei gleichen Arbeiten zu verschiedenen Beurteilungen kommen. "Aus all den angesprochenen Problemfeldern ergibt sich für mich die Notwendigkeit, sich mit neuen Formen der Leistungsbeurteilung im gesetzgebenden Bereich ernsthaft auseinanderzusetzen", so Cerwenka abschließend.
(Schluß) fa

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