Zahntechniker beißen Zähne zusammen. Kronen und Brücken auf der Wartebank führen zu 30 % Umsatzeinbußen der zahntechnischen Labors

Wien (OTS) - Herr und Frau Österreicher lassen sich Zeit mit Ausgaben für ihre Zähne. Der Grund dafür: Seit Monaten diskutieren Sozialministerium und Hauptverband der Sozialversicherungsträger über eine Preisregelgung für Zahnkronen und Brücken. Das Ergebnis: Bis zu 30 % weniger Umsatz im ersten Halbjahr 1998 in den rund 600 zahntechnischen Labors in Österreich.

"Wir Zahntechniker müssen die Sache ausbaden, dürfen aber bei den Verhandlungen von Ministerium und Hauptverband nicht mitreden", ist Dr. Gerhard Hippmann, Bundesinnungsmeister der Zahntechniker empört darüber, daß mit den Herstellern von Kronen und Brücken nicht gesprochen wird. Für ihn ist der staatliche Eingriff in die Preisgestaltung eine unzeitgemäße Regulierungswut, die langfristig von allen Österreichern bezahlt werden muß. Die Politiker bringen damit den gesamten Berufsstand der Zahntechniker mit mehr als 3.000 Arbeitsplätzen in Gefahr.

Selbstverständlich befürworten Zahnärzte und Zahntechniker eine kostengünstige Krone für Patienten. Mit öS 6.200,-- haben sie die "Kassen-Zahnkrone" ins Gespräch gebracht. "Unverständlicherweise weigern sich die Kassen noch immer, diese Sozialkrone in Österreich finanziell zu unterstützen und sie damit noch günstiger für Patienten zu machen", so Dr. Hippmann.

Den Text finden Sie im Internet:
http://www.wk.or.at/zahntechniker/presseinfo

Rückfragen & Kontakt:

c/o PR-Agentur Prima, 1010 Wien,
Eßlinggasse 17 Telefon (01) 533 66 70-0, Fax (01) 533 66 70-60,
e-mail prima@prima.co.atPressestelle der Zahntechniker

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS