Muzik: Gurtenmuffel leben gefährlich

Kampagne des Verkehrsministers "Gurt sei Dank"

St. Pölten, (SPI) - "Die Kampagne des Verkehrsministeriums unter dem Titel "Gurt sei Dank", die von ARBÖ, KfV, AUVA und ÖAMTC mitgetragen wird, ist angesichts der aktuellen Daten die richtige Antwort auf eine bedenkliche Entwicklung im Bereich der Verkehrssicherheit", stellt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Hans Muzik, heute fest. Wie der Autofahrerklub ARBÖ erhob, schnallten sich 1997 nur mehr 75 Prozent auf den Vordersitzen, auf den Rücksitzen gar nur mehr 37 Prozent der Fahrzeuginsassen an. Diese Nachlässigkeit zeitigt fatale Folgen. Sie kostet laut ARBÖ pro Jahr mindestens 100 Menschen das Leben. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) spricht sogar von 240 Todesopfern, die durch konsequentes Angurten jährlich vermieden werden könnten.****

"Die österreichweite Abhaltung von Informationsveranstaltungen, Hörfunkspots und Plakate dürfen die österreichischen "Gurtenmuffel" wieder informieren, daß das Anlegen des Gurtes
Leben retten kann. Auch der Kindersitz soll nicht zu kurz kommen. Nach jüngsten Zählungen werden 33,9 Prozent aller Kinder im Auto völlig ungesichert mitgenommen, was eine absolut nicht akzeptable Gefährdung und Fahrlässigkeit bedeutet", so Muzik weiter. "Viel menschliches Leid könnte vermieden werden, wenn das "gurtenfreie Fahren" kein Kavaliersdelikt mehr wäre. Wenn viele dabei ihre eigene Sicherheit nicht schätzen, so sollten sie wenigstens an
ihre Familien und ihre Angehörigen denken", so der SP-Verkehrssprecher abschließend.
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