NÖ Landeskunde im Dienst der Stadterforschung

18. Symposion in Waidhofen an der Ybbs

St. Pölten (NLK) - Das NÖ Institut für Landeskunde hat sein 18. Symposion unter das Thema "Waidhofen an der Ybbs und Eisenwurzen" gestellt. Vom 6. bis 9. Juli tagen Wissenschafter und historisch Interessierte im Rathaus von Waidhofen an der Ybbs, um neueste Forschungen über die Eisenstadt Waidhofen an der Ybbs und die Region Eisenwurzen kennenzulernen und zu diskutieren. Als Vortragende wurden nahmhafte Wissenschafter aufgeboten: Univ. Prof. Dr. Roman Sandgruber beschäftigt sich beispielsweise mit dem Thema "Die Eisenwurzen -Geschichte einer Produktionslandschaft", Dr. Erwin Kupfer mit "Verfassungsrechtliche Grundlage der Eisenstadt Waidhofen an der Ybbs im Mittelalter" und Univ. Ass. Dr. Herwig Weigl mit "Waidhofen an der Ybbs und die Quellen seiner späten mittelalterlichen Geschichte". Mit der Region Eisenwurzen befassen sich weitere Vortragende: Mag. Franz Mittermüller berichtet über das Thema "Vom Erz zum Eisen -technische, wirtschaftliche und soziale Aspekte der Innerberger Eisenproduktion 1500 - 1750", Dr. Martin Scheutz spricht unter dem Titel "drei pflugeisen vom pflugen abgeschlagen" über Eisendiebstähle und Einbrüche in Hammerwerke. Im Mittelpunkt weiterer Vorträge stehen das Stift Admont und Waidhofen an der Ybbs, die Konkurrenz der oberösterreichischen und niederösterreichischen Nagelschmiede sowie Meisterzeichen und Markenzeichen. Vortragsthema sind auch das soziokulturelle Umfeld und die politische Geschichte der Eisenwurzen. Schließlich wird auch noch der Tourismus als Chance für die Eisenwurzen in der Zukunft beleuchtet. Exkursionen ins Ybbstal, zur Oberösterreichischen Landesausstellung in Weyer und zur Ausstellung "Zeitreisen" im Rathaus sowie im Heimatmuseum Waidhofen an der Ybbs runden das Programm ab.

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