Warum dem ÖGB die Mitglieder davon laufen

Die Freie Gewerkschaft Österreichs ist anders

Klagenfurt (OTS) - Der ÖGB nimmt seine Mitglieder schon jahrelang nach Strich und Faden aus, und das mehrfach," erklärte heute FGÖ-Vorstandsmitglied Johann Werdinig. Fast alle Mitglieder des ÖGB seien auch Zwangsmitglieder der AK. Auf der einen Seite bezahle das Mitglied 1% seines Bruttolohnes an den ÖGB, auf der anderen Seite bekomme dieser Subventionen in Millionenhöhe von der AK, die durch die Kammerumlage ebenfalls von den Arbeitnehmern bezahlt werden.****

"Hier wird unter dem Deckmantel Arbeitnehmervertretung kräftig abgesahnt: Im Schnitt bezahlt ein Arbeitnehmer öS 4.500,- im Jahr für ÖGB und AK, " so Werdinig. Wenn sich der ÖGB rühme, im Gegensatz zur neugegründeten FGÖ Lohnverhandlungen führen zu können, ginge es letzendlich ebenfalls ums Abkassieren: eine erfolgreiche Lohnverhandlung bedeute über die Erhöhung der Löhne auch eine Steigerung des Mitgliedsbeitrags.

Wo sie in den vergangenen Jahren Stärke hätten beweisen können, hätten die Altgewerkschafter aber versagt. "Bei den Lohnverhandlungen mit den metallverarbeitenden Betrieben wurden die Betriebsräte in Feuer geschickt, bei den Ladenschlußzeiten gab es keinen Aufschrei, zur Benachteiligung der Teilzeitbeschäftigten herrschte Schweigen im Walde! Der ÖGB scheint wirklich nichts weiter als ein Sumpf von Funktionären und Abkassierern zu sein," ärgert sich Werdinig.

Im Vergleich dazu unterscheide sich die FGÖ wesentlich betont er weiters: "Wir Funktionäre der Freien Gewerkschaft sind ehrenamtlich und parteipolitisch unabhängig tätig. Der Mitgliedsbeitrag von max. öS 1.090,- wird nicht zur Finanzierung sündteurer Penthousewohnungen umgeleitet, sondern für die optimale Betreuung der Mitglieder eingesetzt."

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