Löschnak zum Thema Zeltfeste

Wien (OTS) - Positiv äußerte sich BSO- und ASKÖ-Präsident Dr. Franz Löschnak zur zustande gekommenen Neuregelung der diskutierten Zeltfestproblematik. Demnach ist es nun Körperschaften des öffentlichen Rechts sowie gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Organisationen erlaubt, an höchstens drei Tagen im Jahr selbst im Rahmen von Veranstaltungen Speisen zu verabreichen und Getränke auszuschenken. Damit ist den Sportvereinen von seiten der Bundesregierung eine wichtige Einnahmequelle zur Existenzsicherung ermöglicht worden.

Für die angekündigten Protestaktionen der Gastwirte aufgrund dieser neuen Gewerbeordnung zeigte Löschnak wenig Verständnis: "Auch in der Vergangenheit haben Vereine und Körperschaften solche Zeltfeste organisiert und dadurch die Existenz der Gastwirte keineswegs gefährdet. Durch die gesetzliche Neuregelung hat man die Veranstalter lediglich aus einer bisher bestehenden Illegalität befreit. Besonders in den Sportvereinen stellen diese Mittel einen Teil der Einnahmen dar, die zu ihrer Existenzsicherung nötig sind. Wenn Vereine an höchstens drei Tagen im Jahr Zeltfeste veranstalten, so nehmen sie auch eine wesentliche gesellschaftliche Aufgabe wahr; schließlich sind solche Feste ja ein Bestandteil der österreichischen Volkskultur", beruhigte Löschnak

"Den angekündigten Klagen beim Verfassungsgerichtshof wegen Gleichheitswidrigkeit kann man gelassen entgegensehen, da eine Besserstellung der Sportvereine gegenüber den Wirten dadurch gerechtfertigt ist, daß die Sportvereine ihre Einnahmen aus der Veranstaltung von Zeltfesten wieder gemeinnützigen Zwecken zuführen, während es sich bei den Gastwirten um betriebliche Einnahmen handelt", argumentiert Löschnak.

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