SCHMALENBERGS MIESMACHEREI GIBT ANLASS ZUR SORGE

Wer schafft in der FPÖ-Josefstadt an?

Wien (ÖVP-Klub) - Als unverständlich und inhaltlich falsch
wies die neue Josefstädter Bezirksvorsteherin Margit Kostal die
von der FPÖ-Gemeinderätin Schmalenberg geäußerten Befürchtungen über die Zukunft der Josefstadt zurück. "Frau Schmalenberg hat offenbar nicht sehr viel Ahnung davon, was im Bezirk vorgeht", stellte Kostal fest, "sie sollte sich erst einmal informieren,
bevor sie an die mediale Öffentlichkeit geht. So könnte sie
sich manche Blamage ersparen." *****

Kostal hielt fest, daß sie sich nirgendwo als irgendjemandes Retterin hat feiern lassen. Vielmehr habe sie das Problem des beginnenden Geschäftsstraßensterbens aufgezeigt und Maßnahmen dagegen angekündigt. "Ich habe nicht vor, mich feiern zu las-
sen, sondern für den Bezirk zu arbeiten", erklärte Kostal.
"Wenn Frau Schmalenberg das Ihre zur Bekämpfung des Geschäfts-straßensterbens beitragen will, ist sie dazu herzlich eingela-
den. Dann soll sie allerdings wirklich etwas tun und nicht irreführende Aussendungen machen."

Als absonderlich wies Kostal die These Schmalenbergs zurück,
wonach die Parkraumbewirtschaftung schuld am Geschäftsstraßen-sterben sei. "Am längsten gibt es die Parkraumbewirtschaftung
in der Innenstadt. Da soll Frau Schmalenberg einmal über Kohl-markt, Graben, Kärntner Straße, Rotenturmstraße oder Wollzeile gehen. Für tote Geschäftsstraßen sind die sehr lebendig! Und in der Ottakringer Straße kann sie sich anschauen, wie Geschäfts-straßen ohne Parkraumbewirtschaftung florieren!"

Gerade im Zusammenhang mit dem Uhlplatz und dem ehemaligen Tröpferlbad Florianigasse zeige sich die Kurzsichtigkeit der Schmalenberg'schen Vorschläge: "Wenn es nach der FPÖ ginge,
würde der Uhlplatz weiter eine graue Wüste bleiben und das Tröpferlbad weiter vor sich hin verfallen. Ich will eine grüne
und lebendige Josefstadt. Und daher denke ich nicht daran, den Vorschlägen von Frau Schmalenberg näherzutreten."

Als vollends unverständlich bezeichnete Kostal die Befürchtun-
gen der Gemeinderätin angesichts ihrer gestern auch mit Stimmen
der FPÖ erfolgten Wahl und der Kooperationsbereitschaft, die
die FPÖ-Klubobfrau in der Bezirksvertretung angekündigt hatte. "Wenn Frau Schmalenbergs Miesmacherei Ausdruck einer übergeord-neten Parteilinie ist, werden sich die Josefstädter FPÖ-Be-zirksräte Gedanken über die Zukunft ihrer Parteiorganisation machen müssen."

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