Forschungsinitiative für Altlastensanierung

Neue Methoden bringen mehr Effizienz

Wien (OTS) - Auf Initiative von Umweltminister Dr. Martin Bartenstein werden ab sofort im Rahmen der Altlastensanierung auch Forschungsprojekte gefördert. Bartenstein: "Neue Technologien in der Altlastensanierung bedeuten nicht nur einen verbesserten Schutz unserer durch Deponien und Altablagerungen gefährdeten Umwelt, sie tragen auch ganz wesentlich zum effizienteren Einsatz unserer finanziellen Mittel bei." Insgesamt werden jetzt vier Forschungsprojekte (der Montanuniversität Leoben, der Universität für Bodenkultur, des Forschungszentrums Seibersdorf) gefördert. Inhaltliche Schwerpunkte: Effizientere Kontrolle von - bestehenden -Sanierungsverfahren, Entwicklung neuer Verfahren, Minimierung von Methangasemissionen von Altdeponien (Bartenstein: "Ein Projekt von enormer Klimarelevanz!"). Bis zum Herbst soll es ein Forschungsförderungsmodell geben, das auch die Förderung industrieller Forschungsprojekte zuläßt.

Am Mittwoch wurde von der Altlastensanierungskommission (Vorsitz:
OÖ Landesrat Dr. Walter Aichinger) auch die Förderung von Sanierungs-bzw. Sicherungsmaßnahmen folgender Altlasten befürwortet:

* Altlast OMV-Tanklager St. Peterstraße (Kärnten)

* Altlast Deponie Blankenbach (Oberösterreich)

Mag. Gerhard Gangl, Vorstandsmitglied der Kommunalkredit: "Höhere Altlastenbeiträge und mehr Transparenz bei der Kontrolle bedeuten, daß die Altlastensanierung auch in den kommenden Jahren mit finanzieller Unterstützung rechnen kann. Für heuer rechnen wir mit Einnahmen in Höhe von S 480 Mio. - das ist so viel wie noch nie."

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Dipl.-Ing. Danilo Fras
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