VAE Zeltweg: Die »Kampfübernahme« ist gescheitert GLB: Lehren aus verfehlter Privatisierungspolitik ziehen !

Wien(OTS) - Wie es scheint, ist der französische De Dietrich-Konzern mit seinem Versuch gescheitert, die Voest-Alpine Eisenbahnsysteme in Zeltweg zu übernehmen. Eine Übernahme,
die große Risken und Gefahren für den österreichischen Betrieb bedeutet hätte, da der Konzern eine Konkurrenzfirma unterhält. Deshalb hat der Gewerkschaftliche Linksblock (GLB) schon in der Vorwoche die Initiative ergriffen, indem er eine klare Stellungnahme der GPA Steiermark erwirkt und für den Fall einer Gefährdung des Standortes den ÖGB zu Kampfmaßnahmen aufgefordert hat.

Gewinner ist die VA-Stahl, die mit ihrem Gegenangebot von 1700 Schilling je Aktie eine strategische Mehrheit an sich ziehen konnte. Gewonnen haben auch die Aktionäre, die an VA-Stahl verkauft
haben und wohl auch De Dietrich selbst, weil der französische Konzern seine VAE-Aktien, angeblich rund 10 Prozent, zu diesen günstigen Bedingungen an VA-Stahl abtritt.

Nach Einschätzung des Gewerkschaftlichen Linksblock gibt es
aber nicht nur eitel Wonne und Sonnenschein. Der erfolgreiche Abwehrversuch einer Kampfübernahme durch die Franzosen ist
das eine - eine andere Sache aber ist es, wie der österreichische Stahlkonzern seine Mehrheit nutzen und welche Zukunft dem
Zeltweger Unternehmen zugedacht wird. Der Erfolg der Zeltweger Weichenbauer des Unternehmens spricht stark dafür, die VAE
auch hinkünftig als selbstständiges Unternehmen zu führen.

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