Neue Ausschreibung des Deutschen Studienpreises / "Wer wagt, gewinnt!"

Hamburg (ots) - "Risiko! Der Umgang mit Sicherheit, Chance und Wagnis" lautet das Thema des Deutschen Studienpreises. Erneut ruft die Körber-Stiftung alle Studierenden auf, sich an diesem fächerübergreifenden Forschungswettbewerb zu beteiligen.

Das Leben ist riskant. Die ICE-Katastrophe von Eschede verleiht dieser Einsicht schreckliche Aktualität. Fragen, die wir gerne verdrängen, weil sie uns mit der Gefährdung des eigenen Lebens konfrontieren, lassen sich plötzlich nicht mehr abweisen. Ist Hochgeschwindigkeitstechnologie tatsächlich so perfekt zu beherrschen, wie versprochen? Oder schockiert uns das Ausmaß der Katastrophe so sehr, daß selbst die statistisch hohe Sicherheit der Bahn nicht mehr beruhigt? Wie steht es erst mit Chancen und Risiken bei Atomkraft oder Gentechnik? Solche Fragen des Umgangs mit Sicherheit und Wagnis stellen sich uns sowohl im gesellschaftlichen Zusammenleben als auch ganz persönlich. Von der Naturkatastrophe über den Börsencrash bis zur Gesundheitsvorsorge müssen Risiken untersucht und möglichst genau abgeschätzt werden. Wie sollen gesellschaftliche Debatten über das Eingehen von Risiken geführt und Vorsorge für Gefahren getroffen werden?

"Der Deutsche Studienpreis ist als eine Herausforderung an Studierende gedacht, ihren Ideenreichtum und ihre Kreativität auf verständliche Weise öffentlich zu präsentieren", so Dr. Simon Golin, der Geschäftsführer des Deutschen Studienpreises. "Er möchte zu einer Kultur der Verständlichkeit beitragen, denn oft scheitert der Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft daran, daß man sich gegenseitig nicht versteht."

Wer wagt, gewinnt! Der geforderte Einsatz besteht aus einer wissenschaftlichen Arbeit. Dafür winken Preise im Wert von über einer halben Million Mark: 75 Geldpreise und ein Preisträgerkolleg mit vielfältigen Workshops und Exkursionen. Am Deutschen Studienpreis können sich Studierende aller Fachrichtungen und Hochschulen beteiligen, die das 12. Semester noch nicht überschritten haben. Bis zum 30. April 1999 haben sie Zeit, die Routine des Studienalltags hinter sich zu lassen und allein oder im Team zu fragen, zu forschen und zu dokumentieren. Die interdisziplinäre Jury setzt sich aus Wissenschaftlern, Journalisten und Wirtschaftsvertretern zusammen. Zu ihr gehören auch der Nobelpreisträger für Chemie Paul J. Crutzen, die aus der Aids-Forschung bekannte Immunbiologin Johanna L'age-Stehr, die Publizistin Cora Stephan und Fritz Vahrenholt, Vorstandsmitglied der Deutschen Shell AG.

Die ausführliche Ausschreibungsbroschüre kann bei der Körber-Stiftung angefordert werden. Im Internet findet sich außerdem eine Kooperationsbörse für alle, die am Wettbewerb teilnehmen möchten.

Belegexemplar erbeten!

ots Originaltext: Körber-Stiftung Deutscher Studienpreis
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