Restaurierung des Schlosses Greillenstein:

Bisher wurden fünf Millionen Schilling aufgebracht

St.Pölten (NLK) - Um das Schloß Greillenstein im Bezirk Horn wieder "in Schuß zu bringen", wurde vor fünf Jahren ein Verein gegründet, der sich intensiv um Spendengelder für die Restaurierung des Renaissancejuwels bemüht. Der Verein, das Kulturreferat des Landes und das Bundesdenkmalamt haben bisher
fünf Millionen Schilling für die Restaurierung aufgebracht und verbaut. Mit diesem Geld war es möglich, das Dach, den Dachstuhl und den oberen Teil der Fassade des Torturmes zu sanieren und im
Hof die Kamine, Gaupen und Arkaden sowie die Fassade zu restaurieren. Die Restaurierung des Schlosses ist damit aber noch nicht abgeschlossen. Nach Möglichkeit der finanziellen Mittel werden in den nächsten Jahren die Außenfassade und weitere Sanierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich durchgeführt.

Aus Anlaß des fünfjährigen Bestehens des "Vereines der Freunde und Gönner des Schlosses Greillenstein" findet am kommenden Samstag, 27. Juni, um 14.30 Uhr eine Benefizveranstaltung statt,
an der auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll teilnehmen wird. Gleichzeitig wird auch der 75. Geburtstag des Vereinsgründers und Schloßherrn Karl Graf Kuefstein gefeiert.

Erbaut wurde das Renaissanceschloß in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Da es nie zerstört oder erobert wurde bzw. abgebrannt ist, ist sehr viel original aus der Zeit der Erbauung erhalten. In dem im Jahr 1959 eröffneten Museum kann den Besuchern sehr originalgetreu gezeigt werden, wie sich das Leben damals abspielte. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten gehören ein prachtvoller Renaissancealtar, die original erhaltene Landgerichtsstube sowie geschnitzte und gemalte Plafonds und Stuckdecken.

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