FP-Rambossek: Schluß mit den wirtschaftlichen Landesabenteuern zu Lasten der Bürger

Privatisierung des Kurhotels Bad Schönau ist ein Gebot der Stunde

St. Pölten, OTS - "Trotz des Versprechens von Landesrat Gabmann wurde das Kurhotel Bad Schönau bis dato noch nicht privatisiert," kritisierte heute der freiheitliche Tourismussprecher LAbg. Dkfm. Edwin Rambossek im Zuge der Budgetdebatte. Obwohl dieses Kurhotel schöne Gewinne zu verzeichnen hat, sind bisher keine nennenswerten Beträge an den Eigentümer, das Land Niederösterreich, abgeführt worden.****

"Wenn man davon ausgeht, daß dieses Hotel einen Wert von mehr als 200 Millionen Schilling repräsentiert, wäre mit dem Verkaufserlös die Möglichkeit gegeben, das Tourismusbudget mehrere Jahre lang bedeutend aufzustocken", so Rambossek. Für den niederösterreichischen Tourismus zukunftsweisende Projekte, wie z.B. die Förderung der Personenschiffahrt auf der Donau, oder die lange schon notwendige Schischaukel im Semmeringgebiet könnten durch eine Privatisierung des Kurhotels finanziert werden. Man könnte aber auch der Tourismuswirtschaft mehrere Jahre lang eine zinsenfreie Tourismusmilliarde zur Qualitätsverbesserung bestehender Beherbergungskapazitäten zur Verfügung stellen.

Rambossek erinnerte in diesem Zusammenhang an die vielen vorangegangenen Landesabenteuer, wie z.B. das Liftprojekt
Gamsstein sowie das Projekt Schiland im Voralpengebiet, die als Pleiten zu Lasten unserer Bürger zu bezeichnen seien. "Ich warne vor weiteren Finanzpannen dieser Art und fordere Landesrat Gabmann abermals auf, die Privatisierung des Kurhotels Bad Schönau durchzuführen", so der freiheitliche Mandatar.

"Es ist nicht einzusehen, den Gesundheits- und Wellness- Tourismus beinahe kampflos dem Burgenland und der Steiermark, die damit beachtliche Zuwachsraten erreichen konnten, zu überlassen.
Vielmehr muß es auch ÖVP und SPÖ ein Anliegen sein, den niederösterreichischen Tourismus zu stärken und damit entscheidende wirtschaftliche Impulse zu setzen", schloß
Rambossek.

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