BARC Bilanzpressekonferenz II

Inländische Versicherungsunternehmen Schaden- und Unfallversicherung: 10,5 Mrd. Prämie

Von den abgegrenzten Prämien sorgte innerhalb der inländischen BARC-Konzernversicherungen (Bundesländer-/Raiffeisen-Versicherung, Austria-Collegialität Gruppe und Salzburger Landes-Versicherung) der Bereich Schaden- und Unfallversicherung mit 10.511 Mio. Schilling (36,5%) für den größten Anteil. Trotz des anhaltend starken Preis-und Konditionenwettbewerbes im Kfz-Geschäft konnten die einzelnen Gesellschaften die Prämieneinbußen in diesem Segment vergleichsweise gering halten und weisen aufgrund der Erfolge in anderen Teilsparten durchwegs ein Prämienplus in der gesamten Schaden- und Unfallversicherung aus. Die börsenotierende Bundesländer-Versicherung stellte dabei ihre Stärke in der Schaden- und Unfallversicherung mit abgegrenzten Prämieneinnahmen in Höhe von 8.261 Mio. Schilling und einem Prämienanteil von 78,6% innerhalb des Konzerns eindrucksvoll unter Beweis.

Der Marktanteil der BARC Versicherungsgesellschaften im Inland ist -nach vorläufigen Werten mit 13,0% leicht gestiegen (1996: 12,9%). Der bedeutendste Schaden- und Unfallversicherer in der Gruppe, die Bundesländer-Versicherung, hält einen Marktanteil von 9,8%.

An Versicherungsleistungen wurden 1997 in den österreichischen Versicherungsgesellschaften des BARC Konzerns insgesamt 7.065 Mio. Schilling aufgewendet.

Lebensversicherung: 10,5 Mrd. Prämie

Die Lebensversicherungssparte liegt mit abgegrenzten Prämien in Höhe von 10.500 Mio. Schilling und einem Prämienanteil von 36,4% nur knapp hinter dem Schaden- und Unfallbereich der inländischen BARC Versicherungsgesellschaften. Entgegen dem österreichischen Branchentrend haben in dieser Sparte vorallem die auf die Lebensversicherung spezialisierten Unternehmen innerhalb des Konzerns überaus erfreuliche Prämienzuwächse erreicht. Der Raiffeisen-Versicherung ist es 1997 mit einer abgegrenzten Prämie von 5.278 Mio. Schilling nach 1993 wieder gelungen, die Führungsposition unter Österreichs Lebensversicherungen einzunehmen. Sie verfügt über 50,3% der gesamten Lebensversicherungs-Prämie des Konzerns.

Ihren Anteil am österreichischen Markt haben die BARC Versicherungsgesellschaften - nach vorläufigen Werten - von 15,5% auf 21,4% gesteigert. Deutlich dazu beigetragen hat die Raiffeisen-Versicherung.

Die hohe Zahl an abreifenden Versicherungsverträgen - vor allem prämienbegünstigte Lebensversicherungen nach dem Kapitalversicherungs-Förderungsgesetz - führte 1997 auch bei den Unternehmen der BARC zu einer überdurchschnittlichen Zunahme der Versicherungsleistungen, die sich insgesamt auf 10.546 Mio. Schilling beliefen.

Krankenversicherung: 7,8 Mrd. Prämie

Mit einer abgegrenzten Prämie von 7.805 Mio. Schilling trägt die Krankenversicherung 27,1% zur Konzernprämie der österreichischen Gesellschaften bei. Auf die Austria-Collegialität Gruppe entfällt dabei ein Prämienanteil von 60,9% oder 4.750 Mio. Schilling. Geprägt ist die Entwicklung dieser Sparten von den in den letzten Jahren erreichten Kostensenkungen im österreichischen Gesundheitswesen, die die BARC Gesellschaften an ihre Kunden weitergeben und daher ein Prämien- und Leistungsminus ausweisen.

Der Anteil der BARC Gesellschaften am österreichischen Krankenversicherungsmarkt ist von 50,6% auf 50,5% leicht zurückgegangen. Alleine die Austria-Collegialität, seit langem Marktführer in Österreich hat einen Marktanteil von 30,7%.

Den Prämieneinnahmen in der Krankenversicherung stehen 1997 Aufwendungen für Versicherungsfälle (inklusive der Zuführung zur Deckungsrückstellung) in der Höhe von 7.270 Mio. Schilling gegenüber.

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