Bankgesellschaft Berlin: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Grundsätzliche Einigung über die Realisierung des Zusammengehens von Bankgesellschaft Berlin AG und Norddeutsche Landesbank Girozentrale erzielt.

Festlegungen zum Namen des Instituts sowie zu Vorstand und Aufsichtsrat

Der von den Eigentümern der Bankgesellschaft Berlin AG und der Norddeutsche Landesbank Girozentrale eingerichtete Strategieausschuß für die strategische Allianz zwischen beiden Banken hat in seiner Sitzung am 20. Juni 1998 im Beisein der Regierungschefs von Berlin und Niedersachsen, Berlins Regierendem Bürgermeister Eberhard Diepgen und Niedersachsens Ministerpräsident Gerhard Schröder, das grundlegende Einvernehmen über die Realisierung des Zusammengehens von Bankgesellschaft Berlin AG und NORD/LB erzielt. An der Sitzung des Ausschusses nahmen die Finanzsenatorin Berlins, Dr. Annette Fugmann-Heesing, der Niedersächsische Finanzminister, Heinrich Aller, der Präsident des Niedersächsischen Sparkassen- und Giroverbandes, Dr. Dietrich Hoppenstedt, der Aufsichtratsvorsitzende der Bankgesellschaft Berlin AG, Edzard Reuter, sowie der Vorstandssprecher der Bankgsellschaft Berlin AG, Dr. Wolfgang Rupf und der Vorstandsvorsitzende der NORD/LB, Dr. Manfred Bodin, teil.

Auf der Grundlage der vor rund einem Jahr entwickelten Konzeption und den seither geführten Verhandlungen wurde das Zusammengehen der Bankgesellschaft Berlin AG mit der NORD/LB vereinbart. Die Bankgesellschaft Berlin AG wird unter der neuen Firma BANKGESELLSCHAFT Berlin-Hannover AG neben ihrem Sitz in Berlin einen weiteren Sitz in Hannover begründen.

Die BANKGESELLSCHAFT Berlin-Hannover AG wird nach den Grundsätzen einer börsennotierten Aktiengesellschaft geführt. Die öffentlich- und privatrechtliche Struktur des Konzerns umfaßt Regelungen über den Verbund mit den Sparkassen. Der Konzern gibt sich eine klare strategische Ausrichtung und Führungsstruktur. Unter dem Konzernauftritt BANKGESELLSCHAFT werden die Teilbanken Berliner Bank, Berlin Hyp, Landesbank Berlin und NORD/LB auf ihre Kernmärkte sowie geschäftlichen Schwerpunkte ausgerichtet.

Neben dem Investment Banking werden das überregionale und internationale Firmengeschäft, die Spezialfinanzierungen sowie das Auslandsgeschäft in der Obergesellschaft BANKGESELLSCHAFT Berlin-Hannover AG zusammengeführt.

Im Interesse einer klaren Führungsstruktur soll der Vorstand der AG aus zwölf Mitgliedern bestehen; dazu gehören die beiden Sprecher Dr. Bodin und Dr. Rupf sowie die Sprecher der vier Teilbanken. Der Aufsichtsrat besteht aus 20 Mitgliedern; der Vorsitzende soll ein Vertreter der freien Wirtschaft sein.

Der Staatsvertrag, der im Hinblick auf die bestehenden Rechtsverhältnisse bei der NORD/LB zwischen den Ländern Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt neu abzuschließen ist, sowie die weiteren für die Konzernbildung und die künftige Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten notwendigen Verträgen sind in den wesentlichen Punkten ausverhandelt.

Die Vertreter der Kapitaleigner und Gewährträger haben die Vorschläge der Vorstände der Bank über die Verteilung der Geschäfte und Funktionen auf die beiden Standorte Berlin und Hannover erörtert und zustimmend zur Kenntnis genommen.

Die noch erforderlichen Schritte zur Realisierung des Zusammenschlußvorhabens sollen weiterhin zügig verfolgt werden. Dazu gehören insbesondere die abschließende Aufarbeitung und Vorlage der notwendigen Unterlagen sowie des Vertragswerks für die förmliche Beschlußfassung der Landeskabinette und Parlamente sowie der Verbandsgremien der beteiligten Sparkassenverbände. Der zugrundegelegte Zeitplan läuft darauf hinaus, das Zusammengehen von Bankgesellschaft und NORD/LB mit Wirkung zum 01.01.1999 zu vollziehen.

Der Vorstand der Bankgesellschaft Berlin AG

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