FPÖ will die Öffentlichkeit für dumm verkaufen

Freiheitliche nehmen sich offensichtlich selbst nicht mehr ernst

Wien (OTS) Heftige Kritik an der Vorgangsweise der Wiener Freiheitlichen bei der Wahl der 3. Vorsitzenden des Wiener Gemeinderates übte ÖVP-Gemeinderat LAbg. Gerhard PFEIFFER. "Bei den Freiheitlichen scheint es zu Gewohnheit zu werden gegen einstmals abgegebene Vorschläge, einige Monate später einfach zu verstoßen", kritisierte PFEIFFER.****

Die Freiheitlichen hatten in einem früheren Antrag gefordert die Funktionen der Landtagspräsidenten und der Vorsitzenden des Gemeinderates aus Kostengründen zusammenzulegen und
personenident zu besetzen. Er selbst, betonte PFEIFFER, habe
kein Problem Frau Unterreiner heute zur 3. Vorsitzenden des Gemeinderates zu wählen, "ich möchte aber schon festhalten, daß die Freiheitlichen mit dieser Nominierung bereits zum zweiten
Mal gegen ihren eigenen Vorschlag verstoßen. Wenn sich die Freiheitlichen selbst nicht mehr ernst nehmen frage ich mich,
wer sie denn eigentlich dann sonst noch ernst nehmen soll",
wundert sich der ÖVP-Politiker.

Es sei nur höchst an der Zeit, daß die unverfrorene und
vorgelebte Zweischneidigkeit von Reden und Handeln bei den Freiheitliche auch einmal vom einen oder anderen Journalisten wahrgenommen werde. "Die neuen Machthaber in den Reihen der FPÖ-Saubermänner glauben die Öffentlichkeit auf Dauer für dumm verkaufen zu können und ich habe die schwere Befürchtung, sie halten das in ihrem Übermut auch noch für eine gute Politik", meinte PFEIFFER. Der ÖVP könne das eigentlich ja egal sein, die Menschen würden sich ohnehin nur begrenzte Zeit an der Nase herumführen lassen.

"Diese Vorgangsweise ist wiederum ein Mosaiksteinchen zur
weiteren Herabwürdigung der gesamten Politik und das möchte ich nicht ohne persönliche Gegenwehr geschehen lassen." Man werde
die Freiheitlichen nicht unbemerkt aus der Verantwortung für
ihre eigenen politischen Anträge entschlüpfen lassen und dies
sei hiermit geschehen, schloß PFEIFFER.****

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