Breininger: Regionalisierung in der Kultur ist verpflichtend

Niederösterreich, 21.6.1998 (NÖI) "Niederösterreich als das flächenmäßig und neben Wien auch einwohnermäßig größte Bundesland Österreichs braucht als Spannungsfeld zwischen der
Landeshauptstadt und ihren zentralen Kultureinrichtungen (Festspielhaus, Donaufestival etc.) unbedingt dezentrale Kulturinitiativen in den Regionen. Dafür ist auch im Budgetvoranschlag für das Jahr 1999 gesorgt, erklärte der Kultursprecher der Volkspartei Niederösterreich, LAbg. August Breiniger im Hinblick auf die bevorstehenden Budgettage des NÖ Landtages.****

Zu den erfolgreichen dezentralen Kultureinrichtungen zählt vor allem der NÖ Theatersommer mit seinen über 20 Spielorten, die Landesausstellungen und die "Ganzjahres-Bühnen", wie zum Beispiel in Baden und St. Pölten, so Breininger weiter.

Besonders wichtig und vielversprechend sind im Rahmen der Kultur-Regionalisierung die neuen Kultur-Vernetzungsstellen in den vier Vierteln. Für das Waldviertel Waidhofen an der Thaya, für das Mostviertel Waidhofen an der Ybbs, für das Weinviertel Mistelbach und für das Industrieviertel Bad Fischau/Brunn. "Alle vier Vernetzungsstellen sind bereits auf Vereinsebene personell installiert. Junge Kulturschaffende bieten hier unter dem Dachverband "Kulturnetz" Hilfestellung für Künstler. Veranstaltungen jeder Art - improvisiert und ohne Amtsaufsicht. Dadurch wird es möglich, die gesamte künstlerische Palette von der bildenden Kunst über die darstellende bis hin zur Musik zu unterstützen", betonte Breininger.

"Niederösterreich hat mit diesen Neuerungen im Kulturleben
einen wichtigen Schritt in Richtung Regionalisierung gesetzt. Dadurch ist die Vielfalt der Kultur in allen Regionen unseres Bundeslandes gewährleistet."

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