HÖGER : KLARES BEKENNTNIS ZU NÖ ALS INDUSTRIESTANDORT

Ternitz Beweis für erfolgreiche Umstrukturierung der Wirtschaft

St. Pölten (SPI) Die Wertschöpfung aus der Arbeit der 520.000 Beschäftigten ist in Wahrheit der Motor der Entwicklung Niederösterreichs. Dabei geht es nicht um Arbeit um jeden Preis, sondern um moderne, zukunftsweisende Betriebe mit einer möglichst hohen Wertschöpfung und einem entsprechenden Lohnniveau. Da die größte Wertschöpfung im industriellen und qualifiziert dienstleistenden Bereich zu finden ist, brauchen wir ein klares Bekenntnis zu Niederösterreich als Industriestandort und den Mut, die Um- und Neustrukturierung unserer Wirtschaft weiter voranzutreiben. Ternitz ist ein hervorragendes Beispiel, wie
dieser Weg erfolgreich gegangen werden kann, erklärte Landeshauptmannstv. Ernst Höger Freitag abends bei einem Festakt aus Anlaß des 75jährigen Gemeinde- und 50jährigen Stadtjubliäums von Ternitz. "Das neue RIZ in Ternitz wird diesen eingeschlagenen Weg weiter forcieren, neue Impulse für dieses traditionelle Industriegebiet bringen - und damit neue Arbeit", erinnerte Höger.

In Summe sind die Gemeinden die größten Investoren des Landes und bilden, unterstützt etwa durch den Schul- und
Kindergartenfonds oder den Wasserwirtschaftsfonds, die Basis der gemischten Wirtschaft des Landes, die wiederum offenes Geheimnis
der guten Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsdaten ist. "Wir bekennen
uns zum freien Markt und zu einer freien Wirtschaft, aber der
freie Markt baut keine Kindergärten und Schulen, keine Wohnungen und Kanäle, keine Spitäler und Sozialzentren, die sich ein Arbeitnehmer auch leisten könnte", unterstrich der Landeshauptmannstv. Um diese Investitionstätigkeit
aufrechterhalten zu können und damit Arbeitplätze abzusichern und neue zu schaffen, müssen die Gemeinden auch über die entsprechenden Mittel verfügen. Durch die Abschaffung der Landesumlage bleibt heuer bereits über 1 Milliarde Schilling in
den Gemeinden, dazu kommen noch die positiven Auswirkungen der Regionalisierung, die bereits in ihrer Halbzeit mit einem Fördervolumen von fast 4 Milliarden Investitionen in der Höhe von rund 12 Milliarden ausgelöst hat und die Realisierung von inzwischen fast 700 Projekten in allen Teilen des Landes
ermöglicht hat - denn mit der Regionalisierung verfügen wir über die Möglichkeit, Projekte im infrastrukturellen, wirtschaftlichen, sozialen und kommunalen Bereich direkt zu fördern.

Aber all dies ist nur in Zusammenarbeit mit den Gemeinden zu realisieren. "Deshalb wird der Zusammenarbeit zwischen Gemeinden
und Land in Zukunft ein noch höherer Stellenwert eingeräumt werden müssen, als dies schon derzeit der Fall ist", forderte Höger. Denn Niederösterreich kann nur so lebens- und liebenswert werden, wie die Summe seiner kleinsten Einheiten - die Gemeinden. "Und Ternitz ist beispielgebend dafür, wie eine erfolgreiche Kommunalpolitik positive Impulse für eine ganze Region austrahlen kann", schloß Höger.
(Schluß)nk/wb

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