HÖGER : BEWÄHRTE WOHNBAUFÖRDERUNG WEITER VERBESSERN

Seit 1993 über 22.000 neue Wohnungen errichtet, 16 Mrd. Förderung jährlich

St. Pölten (SPI) 22.000 neue Wohnungen wurden seit 1993 mit dem derzeitigen Wohnbauförderungsmodell im großvolumigen Bereich errichtet, dazu kommt noch die Förderung von tausenden Eigenheimen und die unzähligen Althaussanierungen, die in Summe mit 16 Milliarden jährlich gefördert wurden. Dieses bewährte Modell, daß wir im vergangenen Jahr um 5 Jahre verlängert und um je 1000 zusätzliche Wohnungen 1997 und 1998 aufgestockt haben, soll nun weiter verbessert und den neuen Anforderungen angepaßt werden, erklärte Landeshauptmannstv. Ernst Höger Freitag bei der Übergabe der neuen Wohnhausanlage Anemonensee VIII in Wr. Neustadt, die von der Wohnungsgenossenschaft Heimstätte errichtet wurde.
"Wesentliche Neuerungen werden die Schwerpunktsetzung auf den Sanierungsbereich, hier vor allem die alten Arbeitersiedlungen und Althäuser in den Stadt- und Dorfkernen, eine Anhebung der Einkommensobergrenzen für die Superförderung sowie die Möglichkeit, auch größere Wohneinheiten zu fördern sein", betonte Höger.

Nicht zuletzt durch die Entwicklung rund um die AKWs in
Mohovce und Bohunice wird auch eine neue Förderug für die Teilschutzbelüftungsanlagen geschaffen werden, so der Landeshauptmannstv. weiters. "Durch diese Luftfilter können einzelne Räume zu Schutzräumen umfunktioniert werden", so Höger. Dank der beispielgebenden Wohnbauförderung ist die Wohnungsknappheit in Niederösterreich weitestgehend überwunden, sodaß wir im Neubaubereich nun auf spezielle regionale Bedürfnisse eingehen können. "An ein Zurücknehmen der Wohnbauförderung des Landes ist nicht gedacht, da der Wohnbauberich mit seinen jährlichen Milliardeninvestitionen einen unverzichtbaren Bestandteil der niederösterreichischen Wirtschaft darstellt und wesentlich zu den guten Wirtschaftsdaten des Landes beiträgt", schloß Höger.
(Schluß)nk/wb

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