WECHSEL IM PRÄSIDIUM DES KURATORIUM FÜR VERKEHRSSICHERHEIT Herbert Fichta folgt Josef Svoboda als KfV-Präsident nach - Neuer Vizepräsident nach Konstantin Klien: Hans Peer

Wien (OTS) - Nach vier erfolgreichen Jahren als Präsident des Kuratorium für Verkehrssicherheit übergab Komm.-Rat Josef SVOBODA, Vorstandsvorsitzender der Interunfall Versicherung AG, sein Amt mit 19.6.1998 an seinen Nachfolger Komm.-Rat Herbert FICHTA, Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung AG. Die Wahl des neuen KfV-Präsidenten fand am 19.6.1998 durch die KfV-Mitgliederversammlung statt.

Herbert Fichta, Jahrgang 1943, ist verheiratet und Vater zweier Söhne. Nach Handelsakademie und Hochschule für Welthandel in Wien begann er seine berufliche Laufbahn 1963 als Werkstudent bei der Donau Versicherung. 1964 wechselte er zur Niederösterreichischen, wo er 1973 zum Prokuristen und 1983 zum Direktor avancierte, verantwortlich u.a. für die Ressorts Rechnungswesen, Finanzen, Vermögensveranlagung, Marketing, Vertriebsorganisation und die Koordination von Rationalisierungsprojekten. 1986 wurde er Vorstandsmitglied, 1993 Generaldirektor, im Jahr 1994 erhielt er den Kommerzialratstitel.

Neben seiner Tätigkeit in der Niederösterreichischen ist Fichta Verfasser von verschiedenen Fachartikeln und übte bis vor kurzem eine Lektorentätigkeit an der Wirtschaftsuniversität Wien und an der Johannes-Kepler-Universität Linz aus. Fichta ist Kammerrat in der Wirtschaftskammer Niederösterreich und erfüllt Aufsichtsratsfunktionen im Österreichischen Siedlungswerk, in der Immo-Bank und in der Hagelversicherung. Darüber hinaus ist er im Beirat des Creditanstalt-Bankvereins, der NÖ Landesbank Hypothekenbank und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien vertreten.

Die Amtszeit von KfV-Präsident Josef Svoboda (1994-98) war geprägt von der Umsetzung zahlreicher wichtiger Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. So wurden in den letzten vier Jahren u.a. die 19. StVO-Novelle mit Verbesserungen zum Fußgängerschutz und mit Anfang 1998 die vom KfV seit langem geforderte 0,5-Promille-Grenze realisiert. Ebenso konnten - durch intensive Forschungs- und Überzeugungsarbeit, Aktionismus und Bewußtseinsbildung - weitere Vorstöße in Richtung der Sicherheitsreserven Punkteführerschein und Fahren mit Licht am Tag gesetzt werden. Generell konnte durch die Umsetzung wertvoller Sicherheitsmaßnahmen die Unfallbilanz in den vergangenen Jahren deutlich verbessert werden, das große Ziel "Reduktion auf jährlich 600 Verkehrstote bis zum Jahr 2005" steht weiterhin am Horizont der Sicherheitsarbeit.

Das KfV selbst konnte seinen Aktionsradius während der Präsidentschaft von Josef Svoboda stark ausweiten: Das Budgetvolumen erhöhte sich von rund 170 Mio. Schilling im Jahr 1994 auf rund 207 Mio. Schilling im Jahr 1998, wobei die Eigenerträge von 50 Mio. Schilling (1994) auf 58 Mio. Schilling (1997) gesteigert wurden.

Auch die KfV-Tochtergesellschaft DRIVE Sicherheit-Service G.m.b.H. kann eine positive Entwicklung vorweisen: Während sich das Umsatzvolumen des Jahres 1994 noch auf 29 Mio. Schilling belief, waren es 1997 bereits 61 Mio. Schilling. In der DRIVE G.m.b.H. war in den Jahren 1994-98 ein Mitarbeiterzuwachs von 7 auf 45 Personen zu verbuchen.

Auch Vizepräsidenten-Wechsel im KfV

KfV-Vizepräsident Gen.-Dir. Mag. Dr. Konstantin KLIEN schied mit 19.6.1998 ebenfalls aus dem Vorstand aus. In diese Funktion wurde Dr. Hans PEER, Vorstandsvorsitzender der Generali Versicherung AG und Interunfall Versicherung AG, gewählt.

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