LIF-Hecht zur AVZ: "Denn sie wissen nicht, was sie tun?"

Durch die Uneinigkeit der SPÖ/ÖVP Koalition gerät die Diskussion um die Bank Austria zur Tragikömödie. Hecht fordert Privatisierungskonzept.

Wien (OTS) Als weiteren Akt in der Tragikömödie "Bank Austria" bezeichnete die Klubchefin der Wiener Liberalen Gabriele Hecht heute das abermalige Scheitern der Wiener Koalitionsregierung.

Der immer noch gültige Gemeinderatsbeschluß vom 27. Mai 1997 über die Abgabe der Anteile der AVZ werde beharrlich ignoriert, so Hecht. Die Vereinbarung über die Stiftungslösung von Häupl und Görg scheitere nun am Veto Vizekanzler Schüssels. Tatsache sei, so kritisierte Hecht, daß wieder einmal die Aktionsunfähigkeit der Koalitionsregierung demonstrativ zur Schau gestellt werde.

"Der Umgang der Regierung mit der Bank Austria kann nur als grob fahrlässig und unverantwortlich bezeichnet werden. Eine der wichtigsten und folgenschwersten Entscheidungen der Wiener Stadtpolitik mutiert zum Glücksspiel", so Hecht empört.

Das kleinliche Gezänk um die Bank Austria schade dem Bankinstitut, meinte Hecht. Es sei nun höchste Zeit, ein sinnvolles Konzept zur Privatisierung zu erstellen. Der vorgesehene Weg, ein internationales Beratungsunternehmen mit einer solche Aufgabe zu betrauen, sei gut gewesen. Stadträtin Ederer solle dies nun endlich in Angriff nehmen, wie es auch im Beschluß vom Mai letzten Jahres vorgesehen war, meinte Hecht abschließend.

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