Tischler: Vorwürfe der Gewerkschaft Bau-Holz sind absurd

Lohnerhöhungen um 1,5% wurden bereits vereinbart Oberer: "Flexi nicht durch Lohnzusatzkosten erkaufen"

Wien (PWK) - "Die Vorwürfe der Gewerkschaft Bau-Holz sind absurd und entbehren jeder Grundlage", ärgert sich Jakob Oberer, Bundesinnungsmeister der Tischler, über die jüngsten Attacken von GBH-Vorsitzenden Johann Driemer auf die Arbeitgeber im Tischlergewerbe. Die Arbeitnehmer in dieser Branche werden weder benachteiligt, noch verweigern die Unternehmen flexible Arbeitszeitmodelle. ****

"Tatsache ist, daß die Gewerkschaft versucht hat, sich flexible Arbeitszeiten, die vor allem der Sicherung von Arbeitsplätzen und Lehrstellen dienen, durch Zugeständnisse im Rahmenvertrag abkaufen zu lassen. Damit hätten sich die Lohnnebenkosten der schon jetzt stark unter Druck stehenden Unternehmen weiter erhöht, was vor allem die Unternehmen in Kärnten und Tirol nicht mehr verkraften können", so Oberer. Daher wurde die kombinierte Vereinbarung einer Arbeitszeitflexibilisierung - gekoppelt mit einer KV-Lohnerhöhung um 2 Prozent und einer Erhöhung der Sonderzahlungen um 25 (!) Prozent -fallengelassen und eine Lohnerhöhung um 1,5 Prozent ohne Änderungen im Rahmenvertrag vereinbart. "Dieser Abschluß trägt der wirtschaftlichen Entwicklung der Branche Rechnung, die bereits seit mehreren Jahren mit einer sinkenden Auslastung und einem steigenden Preisdruck kämpft, die sich auch heuer fortsetzen", erklärte Oberer.

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