Vorbildliche Bauten in Niederösterreich

Pröll ehrte sieben Preisträger

St.Pölten (NLK) - Der heurige Wettbewerb für Vorbildliches
Bauen in Niederösterreich fand heute mit der Ehrung von sieben Preisträgern durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in Amstetten seinen Abschluß. Der Landeshauptmann meinte, eine gute Ortsbildgestaltung werde vor allem daran gemessen, wie sich renovierte und sanierte Gebäude in die örtlichen Gegebenheiten anpassen würden. Eine optimale Bauweise müsse Funktionalität und Natur verbinden und auf die Bedürfnisse von Morgen ausgerichtet sein. Ein derartiger Wettbewerb habe große Vorbildwirkung und sei für Architekten, Planer und Gemeinden motivierend. Pröll überreichte Anerkennungsurkunden an die Planer und Bauherren folgender Projekte:

Dr. Fred Sinowatz Schule Wiener Neustadt: Die Sporthauptschule
mit 12 Klassen besticht durch ihre moderne Gestaltung und Funktionalität. Bauherr war das Magistrat der Stadt Wiener Neustadt, Planer Architekt Ernst Maurer aus Hollabrunn.

Erweiterungsbau der Fachhochschule Wiener Neustadt: Der Zubau umfaßt drei Hörsäle, 21 Projekt- und 4 PC-Räume. Die Südfassade ist mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die sowohl für Forschung und Lehre als auch für die architektonische Gestaltung von Bedeutung ist. Bauherr war die Wiener Neustädter Bildungs- und Forschungs GmbH, Planer war Architekt Dipl.Ing. Anton Presoly.

Merkur Markt Wiener Neustadt: Im Einkaufszentrum sind alle Geschäfte um einen Innenraum gruppiert, der mit Tageslicht beleuchtet ist. Bauherr war die Merkurwarenhandels AG, Planer die ARGE Gorgona Böhm Associates, Baumeister war Josef Panis.

Kulturschmiede Gresten: Ein altes Kinogebäude wurde zu einem funktionellen Veranstaltungszentrum umgebaut. Bauherr war die Marktgemeinde Gresten, Planer waren die Architekten Martin
Kohlbauer und Mag. Manfred Renhardt.

Pressezentrum und Zielturm des Stadions Amstetten: Das Gebäude ist bestens geeignet, um große Sportveranstaltungen abzuhalten. Bauherr war die Stadtgemeinde Amstetten, Planer Architekt Johannes Zieser.

Gradierwerk Schwechat: Das Werk liegt in einem Park, alle konstruktiven Teile wurden salzresistent hergestellt. Zur Nutzung der Sonnenenergie wird der Innenraum von oben beleuchtet. Bauherr war die Stadtgemeinde Schwechat, Planer war Architekt Rudolf Gitschthaler.

Hotel Klinglhuber Krems: Das Seminar- und Frühstückshotel fügt sich ausgezeichnet in die Baustruktur der Umgebung ein. Bauherr
war die Klinglhuber GesmbH, Planer die Architekten Alois und Elena Neururer.

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