A 1-Baustelle "Ybbs - Amstetten Ost" wird sicherer

LH Pröll: Alle Möglichkeiten ausschöpfen

St.Pölten (NLK) - Zahlreiche schwere Verkehrsunfälle im Gegenverkehrsbereich "Ybbs - Amstetten Ost" der Westautobahn waren Anlaß für Expertengespräche des NÖ Straßendienstes, des Kuratoriums für Verkehrssicherheit und Verkehrssachverständiger, bei denen eine Reihe kurzfristiger Maßnahmen beschlossen wurde,
die schon kommenden Montag realisiert werden sollen. Wiederholt haben Disziplinlosigkeiten von Verkehrsteilnehmern fatale Unfälle ausgelöst, der derzeitige Sicherheitsstandard reichte offenbar nicht aus. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hofft nunmehr auf eine spürbare Verbesserung: "Hier gilt es Menschenleben zu schützen, wir müssen daher rasch reagieren und alle Möglichkeiten der Verkehrstechnik ausschöpfen."

Nach der Frühverkehrsspitze soll am Montag der Gegenverkehrsbereich verkürzt werden. Im Zuge dieser Umbauarbeiten werden im neuen Verschwenkungsbereich Mini-Leitwände, das sind Stahlleiteinrichtungen mit rund 70 Zentimetern Höhe, verankert. Damit soll gerade in diesem Gefahrenbereich ein Zusammenstoß mit entgegenkommenden Fahrzeugen wirksam verhindert werden.

Gleichzeitig wird der linke Fahrstreifen schon vor dem Gegenverkehrsbereich sukzessive verschmälert. Diese "Torwirkung" soll als Tempobremse dienen. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit wird zudem mit der Installierung der mobilen Tempoanzeige auf Geschwindigkeitseinhaltung aufmerksam machen.

Das Kuratorium wird weiters anhand einer Vorher-Nachher-Untersuchung die Effektivität dieser Maßnahmen überprüfen, um vor allem für die kommenden Baustellen mit ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen rechtzeitig wirksam vorbeugen zu können.

Der NÖ Straßendienst ersucht die Verkehrsteilnehmer eindringlich, die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbeschränkungen unbedingt einzuhalten und vor allem keine waghalsigen Überholmanöver zu starten.

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