Für eine "neue Generation" schwermetallfreier Kunststoff-Fenster: Solvay Benvic präsentiert jüngste Entwicklungen

Wien (OTS) - Eine neue, schwermetallfreie PVC-Mischung
("Compound") für die Fensterherstellung präsentierte Solvay -drittgrößter PVC-Hersteller der Welt - in Wartberg (Oberösterreich) einem internationalen Kundenkreis. Die "neue Generation" des - mit Calcium/Zink und Co-Stabilisatoren stabilisierten - PVC stellt in Lebensdauer, Farbechtheit und Verarbeitung eine Entwicklung dar, die der schwermetallfreien Stabilisierung europaweit den Weg ebnen könnte: Während in Österreich der Großteil der Kunststoffenster-Hersteller bereits ohne Schwermetalle arbeitet, wird derzeit bei etwa 84 Prozent der europäischen Fensterproduktion Blei eingesetzt. "Auch wenn für Kunststoffenster eine Lebensdauer von 50 Jahren oder mehr angenommen werden kann, ist die Frage der Wiederverwertung schon bei der Produktion - dem 'Produktdesign' -wesentlich", erklärte Richard Thommeret, technisches Marketingmanagement von Solvay Benvic (das Solvay-Tochterunternehmen ist einer der führenden Anbieter von PVC-Compounds). Die neuen Compounds erfüllen die Anforderungen der Arbeitshygiene ebenso wie Entsorgungs- und Recyclingaspekte.

Aus rund 650.000 Tonnen PVC wurden in Europa im Jahr 1996 etwa 26 Millionen Kunststoff-Fenster produziert; das jährliche Wachstum der Branche beträgt 2 bis 3 Prozent. Der Anteil der Kunststoffe als Fenster-Material beträgt damit rund 36 Prozent (neben Holz mit 33% und Aluminium mit 30%) - in Österreich liegt er mit etwa 42 Prozent sogar noch deutlich höher.

Calcium/Zink wird seit mehr als 30 Jahren etwa in der Herstellung von PVC-Mineralwasserflaschen eingesetzt. Durch die Entwicklung geeigneter Co-Stabilisatoren-Systeme (auf organischer und anorganischer Basis) konnte Solvay diese Technik nun auch für die Bauindustrie anwendbar machen - die technischen Eigenschaften und die "Feinabstimmung" auf die spezifischen Anforderungen der Fensterproduzenten kommen jenen der herkömmlichen, bleihaltigen Compounds gleich, wie Untersuchungen (unter anderem 10-Jahres-Belastungstests unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen) beweisen.

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Dr. Paul Ferstel

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