Presseaussendung des Vorstandes der VAE

Wien (OTS) - Konzentrationen entsprechen dem weltweiten Trend der Globalisierung, wurden aber im Weltweichenbaumarkt nicht zuletzt durch die VAE-Internationalisierungsstrategie eingeleitet. VAE hat diesen Weg bisher äußrst erfolgreich umgesetzt und hat vor allem in Nordamerika und Osteuropa eine äußerst starke Position erreicht. Eine Vereinigung mit Cogifer bringt bei der Umsetzung des VAE-Strategiekonzeptes zum jetzigen Zeitpunkt nicht die erforderlichen Synergien aufgrund von Überschneidungen im Produkt-und Marktbereich.

Es ist vielmehr der Versuch De Dietrichs verlorenes Terrain der letzten Jahre für ihre Weichenbautochtergesellschaft Cogifer durch Übernahme der erfolgreichen VAE gutzumachen. Der Markt erfordert ein gesundes Verhältnis von potenten Wettbewerbern. Ausschaltung von direkter Konkurrenz durch Übernahme ist mittelfristig kontraproduktiv und macht andere, heute kleinere Weichenbauunternehmen zu potenten Konkurrenten in Zukunft.

Bahnen brauchen alternative Lieferanten im Hinblick auf Technologie und Preis. Das Übernahmeangebot von De Dietrich hat vor allem bei den Joint Ventures und Tochtergesellschaften Unruhe hervorgerufen und es gibt bereits eingeleitete Maßnahmen seitens der Miteigentümer und Schlüsselmanager in Nordamerika und Spanien die Gruppe zu verlassen, sobald erkennbar wird, daß De Dietrich mit ihrem Angebot erfolgreich ist.

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