ARBÖ-Erfolg: Hunderttausende Mountainbiker aus der Illegalität befreit

Wien (ARBÖ) - Radfahrer, die am Tag ohne Lichtanlage unterwegs sind, machen sich in Kürze nicht mehr strafbar. Eine Beleuchtung benötigen nur mehr jene Pedalritter, die bei Dunkelheit radfahren. Die Zeit der Illegalität für die hunderttausenden Österreicher, die ihre Freizeit gerne auf dem Mountainbike verbringen, ist dank des ARBÖ vorbei.

In der 20. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) beschloß das Parlament, die Ausrüstung von Fahrrädern nicht mehr im Gesetz, sondern in einer Verordnung zu regeln, die nun möglichst rasch vom Verkehrsminister erstellt werden sollte. Für die
Fahrradbeleuchtung wird eine Verwendungsbestimmung (bis jetzt Ausrüstungsvorschrift) geschaffen. Damit wird eine Forderung des ARBÖ zum Nutzen der Mountainbiker in die Praxis umgesetzt.

Die zum Verkauf angebotenen Geländeräder sind zumeist nicht mit einer Lichtanlage ausgerüstet. Freizeitsportler, die mit einem solchen Mountainbike tagsüber unterwegs waren, machten sich bisher sogar bei strahlendem Sonnenschein strafbar. Diese praxisfremde Bestimmung ist nun gefallen.

Ab Inkrafttreten der Verordnung, die aufgrund der gesetzlichen Novelle nun erlassen werden muß, hat der Radfahrer nur dafür Sorge zu tragen, daß sein Mountainbike bei Dunkelheit über eine Lichtanlage verfügt. Das kann dann auch eine aufsteckbare Beleuchtung mit Batteriebetrieb sein.

Weiterhin offen ist die ARBÖ-Forderung nach der Freigabe der Forststraßen für Mountainbiker.

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