Familienbund: Diskussion über Verankerung von Ehe und Familie in der Verfassung muß weitergehen

Wien (OTS) - Die Diskussion über die Verankerung von Ehe und Familie in der Verfassung muß weitergehen und bald zu einem konkreten Ergebnis führen, forderte heute der Präsident des Österreichischen Familienbundes LAbg. Mag. Otto Gumpinger.

In Europa haben bereits 15 Länder "Familie" in ihren Verfassungen verankert. Es wäre daher ein Armutszeugnis für Österreich, wenn es aus ideologischen Gründen wieder nicht gelänge, den Wert der Ehe und Familie in der Verfassung zu verankern. Der Österreichische Familienbund hat einen Formulierungsvorschlag ausgearbeitet, der alle wichtigen Aspekte berücksichtigt:

Artikel I
"Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der Rechtsordnung"

Artikel II
"Die Gesetzgebung hat den sozialen, wirtschaftlichen und
rechtlichen Schutz der Familie, insbesondere im Hinblick auf Kinder, sicherzustellen. Uneheliche Kinder und eheliche Kinder sind ungeachtet des Familienstandes in gleicher Weise zu unterstützen und zu fördern."

Diese Formulierung würde erstmals ein klares Bekenntnis zu Familien bedeuten und auch einen gewissen Auftrag des Staates Familien mit Kindern finanziell zu fördern.

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Österr. Familienbund,

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