Onodi: Zahnersatz - Sozialdemokraten haben sich im Sinne der Arbeitnehmer durchgesetzt

ÖVP- Lobbyismus gegenüber Zahnärzten muß nun auch bei den Zahnambulatorien ein Ende haben

St. Pölten, (SPI) - "Der hartnäckige Widerstand der ÖVP in Sachen günstigeren Zahnersatz konnte nun mit der grundsätzlichen Einigung auf verbindliche Richttarife im Sinne hunderttausender Patienten doch noch gebrochen werden. Die Volkspartei, die offenbar nur die Interessen der Zahnärzte, nicht aber jene der Familien und der weniger betuchten Patienten im Auge hatte, stellt sich jedoch in Folge gegen weitere Verbesserungen im Sinne der Patienten", stellt die Gesundheitssprecherin der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Heidemaria Onodi, heute fest.****

Das Ziel, eine überhöhte Preisgestaltung der Zahnärzte zu dämpfen und durch einen nachvollziehbaren Richtpreis für Zahnkronen den "Zahntourismus" in die Nachbarländer einzuschränken, sind wir damit erheblich nähergekommen. Weiters steht noch die Ausweitung des Leistungsspektrums der krankenkasseneigenen Zahnambulatorien
im Raum. "Es ist nämlich nicht einzusehen, warum die Zahnambulatorien nicht ebenfalls Kronen, Stiftzähne und Zahnersatz in ihr Leistungsspektrum aufnehmen sollen. Weder fallen damit niedergelassene Zahnärzte der Armut anheim, noch gefährdet dies die zahnärztliche Versorgung. Etwas mehr Konkurrenz - wofür die Volkspartei ja ständig predigt - könnte in diesem Bereich noch erhebliche Verbilligungen für die Patienten und die Familien bedeuten", so die Gesundheitssprecherin abschließend.
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