Hinter den Kulissen von Großveranstaltungen Der Papst in Wien - Sicherheitsplanung für bis zu 100.000 Menschen

Wien (OTS) - Wenn am 21. Juni 1998 Papst Johannes Paul II während seines Wien-Besuches seine Fahrt von der Apostolischen Nuntiatur in Richtung Heldenplatz antritt, um dort vor bis zu 100.000 Menschen eine Messe abzuhalten, müssen hinter den Kulissen die einzelnen Rettungs- und Sicherheitsorganisationen neben ihrem "Alltagsgeschäft" ein dichtes Netz spannen, um im Notfall schnell zur Stelle zu sein.

Das Wiener Rote Kreuz als eine der beteiligten Rettungsorganisationen wird nicht nur die vier Hilfsstellen in den vier Eckbereichen des Heldenplatzes mit seinen Teams mitbetreuen, sondern auch mit einer mobilen Arztpraxis und dem ebenfalls mobilen Großraum-Sanitätsbus anwesend sein. Als erste "Stellplätze" sind der Bereich zwischen dem Volksgarten und dem Kunsthistorischen Museum sowie der Ballhausplatz vorgesehen. "Sollte während der Veranstaltung an einem anderen Ort die medizinische Versorgung mehrerer Menschen gleichzeitig benötigt werden, können diese beiden Fahrzeuge schnell von außen zu ihrem Einsatzort gelangen, die Rettungsteams müssen sich nicht erst zum Unglücksort vorkämpfen", erklärt Kurt Votava, Landesrettungskommandant des Wiener Roten Kreuzes.

Er warnt besonders davor, auf die Zäune zu klettern, um von dort aus eine bessere Aussicht auf das Geschehen zu haben: "Das Herunterfallen ist die häufigste Ursache für Interventionen bei Veranstaltungen am Heldenplatz." Sollte eine verletzte oder kranke Person nicht selbst Hilfe holen können, hilft der nächste Polizist gerne weiter. Denn: "Die einzelnen Sicherheitskräfte arbeiten eng zusammen." Vorsicht bei schlechtem Wetter: Wichtig sind gutes Schuhwerk und ein Pullover im Gepäck, Regenschirme sollen aus Sicherheitsgründen zu Hause gelassen werden! Die Besucher sollten auch nicht vergessen, rechtzeitig ärztlich verordnete Medikamente einzunehmen beziehungsweise die notwendigen Medikamente mitzunehmen.

Sicherer und nervenschonender ist es auch, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, rät Votava. Für Besucher aus den Nachbar-und Bundesländern, die mit Bussen anreisen, wurde von den Wiener Linien ein Pendlerservice eingerichtet, das die Zuschauer sicher von und zu den Busparkplätzen bringt.

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Wiener Rotes Kreuz
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