Die Donau als mitteleuropäische Eßkultur

Internationale Tagung im Stift Melk

St.Pölten (NLK) - Die Donau verbindet nicht nur Völker, und
das nach dem Fall des Eisernen Vorhanges mehr denn je, sie schafft auch ein gemeinsames Band für ihre Eßkultur. Die Arbeitsgemeinschaft Donauländer lädt, unterstützt von der Kulturabteilung des Landes und dem Österreichischen Ost- und Südosteuropainstitut, am 3. und 4. Juli zu einer internationalen Tagung ins Stift Melk, die unter dem Motto "Vom Schwarzwald bis
zum Schwarzen Meer - die Donau als mitteleuropäische Eßkultur" steht. Im Rahmen des zweitägigen Symposions geben die am
Donaustrom gelegenen Länder Berichte über ihre Ernährungstraditionen, aber auch Tischsitten und Stereotypen in
der Eßkultur stehen im Mittelpunkt der Betrachtungen. Auch die Rolle der Donau als "Tor zum Orient" wird beleuchtet: Auf dem Flußweg kamen Gewürze, "Spezereien" und Süßes aus dem Morgenland in unsere Breiten. Einzelne Darstellungen sind durchaus humorvoll:
Gerhard Tötschinger spricht beispielsweise zum Thema "Zwetschkenröster sind kein Kompott", und der Publizist Herbert Waldhauser liest aus seinem Buch "Ein Mann kam in die Küche". Daß es bei einem derartigen Symposion mit der Verköstigung der Teilnehmer hervorragend bestellt ist, scheint selbstverständlich, die Tischweine stellt ein Weinbetrieb aus Joching zur Verfügung.

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