Sartorius AG: Sartorius erzielt bestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte / Deutliche Verbesserung von Jahresüberschuß und operativem Ergebnis / Für 1998 weitere Ergebnisverbesserung

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Sartorius hat im Geschäftsjahr
1997 sowohl in der AG als auch auf Konzernebene das beste Ergebnis seiner Unternehmensgeschichte erwirtschaftet. Das operative Ergebnis lag 1997 im Konzern bei + 23,6 Mio. DM, was einer Verbesserung von 25,5 Mio. DM gegenüber dem Vorjahresverlust von - 1,9 Mio. DM entspricht. Damit konnte die operative Umsatzrendite von - 0,5 % im Jahr 1996 auf + 5,3 % im Jahr 1997 erheblich gesteigert werden. Das Konzernergebnis vor Steuern verbesserte sich ebenfalls deutlich von + 0,9 Mio. DM im Jahr 1996 auf + 19,7 Mio. DM im Jahr 1997. Der Jahresüberschuß 1997 lag auf Konzernebene bei + 11,5 Mio. DM nach nur + 0,2 Mio. DM im Vorjahr. In der Sartorius AG erhöhte sich das operative Ergebnis im Jahr 1997 ebenso markant um 22,2 Mio. DM auf + 23,8 Mio. DM. Das Ergebnis vor Steuern steigerte sich um 20,1 Mio. DM auf + 22,0 Mio. DM. Der Jahresüberschuß lag im Jahr 1997 bei + 16,5 Mio. DM nach + 2,3 Mio. DM im Vorjahr. Zu diesem außerordentlich erfreulichen Ergebnis konnten sowohl Umsatzsteigerungen in allen operativen Geschäftsbereichen als auch deutliche Verbesserungen in den Kostenstrukturen beitragen. Auch der Umsatz des Sartorius-Konzerns erreichte im Geschäftsjahr 1997 mit 449,6 Mio. DM einen neuen Höchststand. Dies bedeutet eine Steigerung von 9,3 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei konnte der Umsatz im Bereich der Wägetechnik um 12 % auf 271 Mio. DM gesteigert werden. Im Geschäftsbereich Separationstechnik stieg der Umsatz um 5 % auf 168 Mio. DM. Der Geschäftsbereich Gleitlagertechnik erreichte mit einem Umsatzanstieg um 20 % auf 11 Mio. DM eine besonders hohe Zuwachsrate. Überproportionale regionale Zuwächse gab es insbesondere in den Märkten Amerika und Europa, wobei erhebliche Markterfolge in Osteuropa hervorzuheben sind. Der Cash Flow des Konzerns konnte im Jahr 1997 deutlich von 23,3 Mio. DM im Vorjahr auf 32,9 Mio. DM angehoben werden. Der Netto Cash-Flow verbesserte sich von + 15,2 Mio. DM in 1996 auf + 26,1 Mio. DM im Jahr 1997. Sartorius investierte im Berichtszeitraum 1997 auf Konzernebene 13,7 Mio. DM und wandte für Forschung und Entwicklung 29,3 Mio. DM auf. Im Jahresdurchschnitt waren im Konzern 2.134 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Aktionärshauptversammlung am 24.7.1998 vorschlagen, eine Dividende von DM 8,00 je Stammaktie und DM 9,00 je Vorzugsaktie auszuschütten sowie auf beide Aktiengattungen einen Bonus von DM 2,00 je Aktie zu zahlen. Für das Geschäftsjahr 1998 wird eine weitere Ergebnisverbesserung erwartet. Das operative Ergebnis im I. Quartal 1998 betrug 7,1 Mio. DM, was einer deutlichen Verbesserung von 82 % gegenüber dem I. Quartal 1997 entspricht. Damit lag bereits im I. Ouartal die operative Umsatzrendite bei 6,4 % und somit über dem für das Gesamtjahr 1998 festgelegten Ziel von 6,0 %. Für 1999 wird als Mindestziel eine operative Umsatzrendite von 8,0 % angestrebt. Dr. Utz Claassen, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG, kennzeichnet die weitere Entwicklung wie folgt: "Sartorius muß nun aufbauend auf der operativen Stärkung die strategischen Maßnahmenpakete für eine nachhaltig positive Langfristentwicklung zielgerichtet umsetzen und dabei in verantwortungsvoller Weise Wachstum gestalten. Die Kapitalerhöhung wird das Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten deutlich erweitern". Mit dem Bezugspreis von DM 630,- je Aktie für die laufende Kapitalerhöhung um nominal 11 Mio. DM bzw. 220.000 Vorzugsaktien, die für das Jahr 1998 voll dividendenberechtigt sind, macht die Sartorius AG ihren Aktionären vor dem Hintergrund der weiterhin günstigen Ertragsperspektiven und Kurszielerwartungen ein attraktives Angebot. Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt ist die Aufnahme der amtlichen Notierung der alten Stamm- und Vorzugsaktien am 16.06.98.

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