ChemCon 1998 ein weltweiter Erfolg

Internationale Konferenz zu Chemikalienrechtsentwicklung 200 Teilnehmer, 24 Staaten, 3 Tage intensive Diskussion

Wien (PWK) - 200 Vertreter der Chemiewirtschaft und Behörden aus
24 Ländern (darunter auch China, Australien, USA und Osteuropa) präsentierten und diskutierten 3 Tage lang die einzelnen Regelungsansätze der Chemikalienkontrolle in den meisten Staaten der Erde. Organisiert wurde die ChemCon 98 von der Abteilung für Umweltpolitik der Wirtschaftskammer Österreich mit Unterstützung des deutschen Chemie Verbandes (VCI), des österreichischen Fachverbandes der Chemischen Industrie (FCIO) und des CEFIC. ****

Dabei standen neben der spezifischen Betrachtung aktueller Chemikalienrechtssysteme (Verpackung, Einstufung, Kennzeichnung, Import und Export) in mehr als 50 Staaten auch Grundsatzthemen wie Monitoring, Modell-Gesetzgebung, Transatlantischer Markt und Heranführung der Oststaaten an EU-Standards etc. auf der Tagesordnung.

Diese Tagung, bei der rund 38 Vortragende einen weltweiten Überblick vermittelten, war, so Robert Feierl, Initiator und Organisator der ChemCon '98, ein Meilenstein in der internationalen Diskussion über effiziente Chemikalienrechtssysteme.

Erst die Harmonisierung und gegenseitige Anerkennung von Test- und Zulassungsmethoden und damit verbunden eine Senkung der Bürokratiekosten kann es ermöglichen, daß Ressourcen mobilisiert und verstärkt für die Umwelt und Sicherheit am Arbeitsplatz eingesetzt werden.

Dabei konnte sich auch Wien gerade so kurz vor der EU-Präsidentschaft in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken. EU-Parlamentsabgeordneter Paul Rübig hob in seiner Grußbotschaft vom Europäischen Parlament die Bedeutung dieses internationalen Gedankenaustausches hervor und unterstrich die Initiativen, die von derartigen Meetings weltweit ausgehen.

Man hat gesehen, so Stephan Schwarzer, Leiter der Abteilung für Umweltpolitik der Wirtschaftskammer Österreich, daß gerade der weltweite Dialog wichtig und zielführend ist, damit Staaten voneinander lernen und Fehler sich nicht wiederholen.

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Abteilung für Umweltpolitik
Wirtschaftskammer Österreich
Tel: 50105 DW 4393Mag. Robert Feierl

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