Viergleisiger Ausbau der Westbahn:

Arbeiten zwischen St.Pölten - Amstetten laufen auch Hochtouren

St.Pölten (NLK) - Mit dem Baubeginn des vierspurigen Ausbaues
der Westbahn im Raum Pöchlarn wurde nun ein weiteres Kernstück zwischen St.Pölten und Amstetten in Angriff genommen. Der Ausbau des 4,7 Kilometer langen Abschnittes erfolgt in erster Linie durch die Zulegung zweier Gleise zu den vorhandenen Gleisen.
Gleichzeitig wird auch der Bahnhof Pöchlarn um- und ausgebaut.
Neue Bahnsteige werden ebenso errichtet wie Fußgänger- und Straßenunterführungen. Zur Verbesserung der Situation für das Stadtgebiet werden außerdem in enger Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde auf dem gesamten Abschnitt Lärmschutzwände errichtet. Die Arbeiten im Bahnhofsbereich sollen bis zum Jahr
2000 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des 4,7 Kilometer
langen Abschnittes ist für April 2002 vorgesehen.

Das Baulos Pöchlarn ist nicht der einzige Abschnitt zwischen St.Pölten und Amstetten, wo derzeit gebaut wird. Auch in den Abschnitten St.Pölten - Prinzersdorf, Loosdorf, Melk - Pöchlarn und Sarling - Ybbs wird mit Hochdruck gearbeitet. Derzeit wird in Niederösterreich auf einer Streckenlänge von rund 50 Kilometern gebaut.

Das größte Einzelprojekt des viergleisigen Ausbaues zwischen Wien und Wels ist der 49 Kilometer lange Abschnitt Wien -St.Pölten. Derzeit werden von der Behörde die eingereichten Unterlagen geprüft und das Umweltverträglichkeitsgutachten erarbeitet. Die öffentliche Erörterung soll noch im Herbst dieses Jahres stattfinden. Außerdem werden derzeit von der Eisenbahn-Hochleistungsstrecken AG (HL-AG) vorbereitende Maßnahmen
getroffen, um nach positivem Abschluß des Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahrens und der Trassenverordnung rasch mit der Detailplanung und den Grundstückseinlösen beginnen zu können. Mit der Detailplanung, die abhängig ist von den Behördenverfahren, könnte 1999 begonnen werden. Anschließend sind noch eisenbahnrechtliche Verfahren zu klären. Der Baubeginn ist nach dem derzeitigen Stand für 2001 vorgesehen.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK