22 Todesopfer im Straßenverkehr während der vergangenen Woche, davon 9 zum verlängerten Wochenende (Fronleichnam)

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die
24. Woche d.J., vom 8. Juni bis 14. Juni 1998 auf Grund der Berichte der Bundesgendarmerie und Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

24. Woche 8. 6.- 14. 6.1998 Zahl der tödlichen Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung
1998 17 22
im Vergleich 1997 24 27
Wochenende 11. 6. - 14.6.1998/ Zahl der tödlichen Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung
1998 7 9
im Vergleich 1997 20 23 Fronleichnam

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 13 PKW-Insassen (davon 7 Lenker), 1 Lkw-Lenker, 1 Motorrad-Lenker, 1 Moped-Lenker, 2 Radfahrer und 4 Fußgänger ihr Leben.

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mußten nicht angepaßte Fahrgeschwindigkeit (6), Vorrangverletzung (3) Überholen (1), Unachtsamkeit (1), Übelkeit (1), Lungeninfarkt (1), Fahrfehler (1) und Fehlverhalten Fußgänger (1) festgestellt werden.

Bei 2 Verkehrsunfällen konnte die Ursache bisher nicht ermittelt werden. 3 Fußgänger und 2 Radfahrer kamen durch Fremdverschulden ums Leben. Alkoholisierung war bei 1 Unfall Mitursache.
7 der 17 Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang waren sogenannte "Alleinunfälle".

Ein tödlich verletzter Fahrzeuglenker hatte keine Lenkerberechtigung.
Drei tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.

Verkehrstote nach Bundesländern

Woche davon am Wochenende
Burgenland 4 4
Kärnten 1 -
Niederösterreich 6 1
Oberösterreich 2 1
Salzburg 1 -
Steiermark 6 2
Tirol 2 1
Vorarlberg - -
Wien - -
Österreich 22 9

Vom 1. Jänner bis zum 14. Juni dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 358 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende April berücksichtigt), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 466 Menschen tödlich.

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Bundesministerium für Inneres, Abteilung II/19,

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