Ein Papst mit Stärken und Schwächen / Heinz-Joachim Fischer - Die Jahre mit Johannes Paul II.

Freiburg (ots) - Im Jahr 1978 wurde der Krakauer Erzbischof Karol Wojtyla zum Papst gewählt, nach viereinhalb Jahrhunderten als erster Nicht-Italiener und - erstmals in der Geschichte - als Vertreter des slawischen Kulturraums. Nach zwei Jahrzehnten ist es Zeit eine Bilanz zu ziehen.

Heinz-Joachim Fischer, langjähriger Italienkorrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), hat dies getan. Seit 1978 in Rom, hat er den Papst. vom ersten Tag des Pontifikats an aus nächster Nähe journalistisch begleitet. In seinem Buch, Die Jahre mit Johannes Paul II., bringt er seine wichtigsten Erfahrungen aus diesen 20 Jahren auf den Punkt. Fischer erweist sich damit als nah-distanzierter und analytisch kommentierender Beobachter und zeichnet ein differenziertes Bild des Papstes.Vor allem aber zeigt er ihn als einen Menschen, der um seine eigenen Schwächen und die der Kirche Bescheid weiß. Fischer macht deutlich, warum Johannes Paul II. als promovierter Philosoph stark ist, wenn es um gesellschaftsrelevante Fragen geht, während er sich in der theologischen Debatte eher auf traditionelle Standpunkte zurückzieht.

Heinz-Joachim Fischer, Die Jahre mit Johannes Paul II., Verlag Herder, 220 Seiten, öS 277.-ISBN 3-451-26259-7

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