NÖ VP Schwerpunktthemen 1998:

Beschäftigung, Stärkung der Regionen, Verkehr, Umwelt

"Ein fundiertes Budget und Beschäftigungspolitik, eine Stärkung der Region nördlich der Donau, die Lösung von wichtigen Verkehrsfragen und der Ausbau des Nationalparks Thayatal sind die Schwerpunkte des NÖ VP-Regierungsteams, die demnächst in Angriff genommen werden", erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Rande der Regierungsklausur in Wien. Dem Budget, das für 1999 gleichermaßen auf Stabilität und Spielraum setze, liege ein fundiertes Programm bis 2003 zugrunde. Oberstes Ziel sei eine jährliche Defizitreduktion um 200 Millionen Schilling. In der Beschäftigungspolitik lege man besonderes Augenmerk auf die Jugendlichen. Pröll: "Eine eigene Arbeitsgruppe unter Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop wird bis Herbst einen Operationskalender für die Lehrlingsbeschäftigung erarbeiten." Darüber hinaus erreiche die Pröll-Prokop-Jobinitiative bis Herbst das Ziel, tausend zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Für die Stärkung der Region nördlich der Donau soll ein "Fitneßprogramm" gestartet werden, bei dem durch zahlreiche Projekte die Investitionstätigkeit forciert werden soll. Dafür sollen auch Bundes- und EU-Mittel in Anspruch genommen werden. "Im Verkehrsbereich wollen wir vor allem die Probleme südlich von Wien lösen und die Ostregion an überregionale Verkehrsträger anbinden", betonte Pröll. Außerdem prüfe eine Arbeitsgruppe derzeit die Süd-Ost-Spange als Alternative zum Semmeringtunnel. Weitere Maßnahmen:
Die Erhöhung des Pendleranteils auf öffentliche Verkehrsmitteln von derzeit 30 auf 40 Prozent durch den Ausbau der wichtigsten Schnellbahnlinien und der Pottendorferlinie. "Wir werden außerdem noch vor dem Sommer einen Regionalmanager für das Wiener Umland einsetzen", berichtete Pröll. Im Umweltbereich setzt die VP vor allem auf den Ausbau des Nationalparks Thayatal. In den nächsten Wochen soll der Nationalpark-Direktor bestellt werden. Außderdem wies Pröll darauf hin, daß mit der Installierung des Landesrechnungshofes das Land Niederösterreich über eine gut funktionierende Kontrolleinrichtung verfügt.

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