Bremer Woll-Kämmerei AG: Asienkrise zwingt BWK zu Personalreduzierung Kapazitätsanpassung notwendig

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Die Wirtschafts- und Finanzkrise in
Asien hat das Geschäftsklima der Wollkämmerei-Industrie verschlechtert. Rückläufige Auftragseingänge führen dazu, daß weltweit Kämmereien die Produktionsmenge einschränken müssen. Durch den erhöhten Wettbewerbsdruck sind die erzielbaren Kammlöhne empfindlich gesunken. Die BWK-Gruppe hat in ihren beiden Betrieben in Bremen und Geelong, Australien ebenfalls die Produktionsmenge gedrosselt.

Der Einfluß der Asienkrise auf die Kämmereiindustrie hat nach Ansicht des Vorstands der BWK sein volles Ausmaß noch nicht erreicht. Es ist nicht auszuschließen, daß diese Situation bis weit in das nächste Jahr andauern wird.

Der Vorstand sieht sich aufgrund dieser Einschätzung gezwungen, den Personalbestand im Bremer Werk an das gegenwärtige niedrigere Produktionsniveau anzupassen. Davon werden max. 90 Personen der zur Zeit 691 Mitarbeiter betroffen sein. Mit dem Betriebsrat sind Verhandlungen aufgenommen worden, um einen Sozialplan auszuhandeln.

Im australischen Betrieb in Geelong ist das Personal bereits um 15 % reduziert worden.

Die Verschlechterung der Lage und diese Entscheidungen haben Einfluß auf die Ergebnisentwicklung des laufenden Jahres, so daß die Ertragserwartung deutlich nach unten revidiert werden muß.

BREMER WOLL-KÄMMEREI AG

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