CHIP-Kaufberater: Alte PC aufrüsten - häufig zu teuer und nicht immer mit dem gewünschten Erfolg

München (ots) - Die Hälfte aller Privat-PC ist laut einer Erhebung des Marktforschungsinstituts IDC älter als drei Jahre. Gleichwohl wollen viele Anwender auf dem neuesten technischen Stand sein. Die Frage, die sich anschließt: Einen neuen Rechner kaufen oder den alten aufrüsten? Um die Ausgaben für einen neuen PC zu sparen, bevorzugen viele Anwender das "Frisieren" ihres alten Rechners. Das Aufrüsten kommt jedoch häufig zu teuer, stellt das Computermagazin CHIP in seiner aktuellen Ausgabe (erhältlich ab 15. Juni) fest.

Gefördert wird das Bedürfnis "up to date" zu sein durch zwei Faktoren: Erstens bringen die Hersteller in immer kürzeren Abständen neue, wesentlich leistungsstärkere Produkte auf den Markt. Zweitens fordern neue Anwendungen wie beispielsweise Spiele und Multimedia der Hardware höhere Geschwindigkeiten und Kapazitäten ab.

Doch was tun, wenn in der Haushaltskasse Ebbe herrscht? "Viele Anwender spielen da mit dem Gedanken, mal kurz ein paar neue Komponenten wie Festplatte, Grafikkarte oder Arbeitsspeicher in den PC einzubauen und so die Ausgaben für einen neuen PC zu sparen", erläutert CHIP-Chefredakteur Rainer Grabowski. Daß dies nicht immer sinnvoll ist, beweist der CHIP-Test. Exemplarisch wurde an einem 486er-PC mit 133 MHz und an einem Pentium-Rechner mit 120 MHz Taktfrequenz untersucht, welche Aufrüstkomponenten spürbaren Leistungszuwachs bringen. Das ernüchternde Ergebnis: Neue Komponenten für alte Rechner steigern nicht immer die Leistung.

Wann sich das Aufrüsten lohnt und wann nicht, wird in der aktuellen Ausgabe der CHIP beschrieben. Vorsicht sollte auf jeden Fall beim Selbsteinbau walten, rät der CHIP-Chefredakteur: "Wer in der Regel nicht an seinem PC herumbastelt, sollte erst recht die Finger vom Aufrüsten lassen. Viele Händler bieten diese Dienstleistung gegen eine Einbaupauschale von rund 100 Mark an und garantieren dann natürlich auch für die Funktion."

ots Originaltext: CHIP
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