Muzik: Ausbau des Güterkorridors Budweis für Niederösterreich von besonderer Bedeutung

Bestmögliche Unterstützung durch EU-Fördermittel soll erreicht werden

St. Pölten, (SPI) - "In den letzten Jahren wurde mit einem Gesamtaufwand von nahezu 2 Milliarden Schilling die Franz-Josefs Bahn auf österreichischem Gebiet elektrifiziert und ausgebaut. Damit wurde eine leistungsfähige Verbindung zwischen Wien und Gmünd geschaffen und eine Anbindung der Region Waldviertel an internationale Hauptverkehrswege ermöglicht", stellt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Hans Muzik, fest.****

Um diese Investitionen speziell im internationalen Verkehr optimal nützen zu können, ist es dringend notwendig, endlich auch auf tschechischem Gebiet die notwendigen Modernisierungsmaßnahmen auf den Strecken Gmünd - Budweis und Gmünd - Veseli - Prag durchzuführen. Dies erscheint auch im Lichte der vorgesehenen EU-Osterweiterung dringend geboten, um eine bessere Anbindung des tschechischen Wirtschaftsraumes an die Region Waldviertel zu ermöglichen.

"Die NÖ Landesregierung wurde daher in einem Resolutionsantrag bei der letzten Landtagssitzung aufgefordert, dieses Ansinnen an die verantwortlichen tschechischen Stellen heranzutragen und gleichzeitig bei den zuständigen Stellen in der EU vorstellig zu werden, damit für diesen Ausbau eine bestmögliche Unterstützung durch Fördermittel der Europäischen Union erreicht wird. Niederösterreich hat diesen Intentionen schon im Landesverkehrskonzept Rechnung getragen, wo dem Ausbau des Güterkorridors Budweis die Priorität 1a zur Verbesserung der Standortqualität des Waldviertels zugeordnet wurde", so der SP-Verkehrssprecher abschließend.
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