LR Bauer: Ärzte-Aktionstag - die Interessen der Patienten müssen natürlich im Vordergrund stehen

Ärzteschaft muß sich aber auch ihrer Verantwortung in der Gesellschaft bewußt sein

St. Pölten, (SPI) - "Der geplante Ärzte-Aktionstag am Mittwoch, den 17. Juni, stellt zweifellos einen neuen Höhepunkt der Diskussion zwischen der Ärzteschaft auf der einen und den Versicherungsanstalten, den Spitalserhaltern und der
Bundesregierung auf der anderen Seite dar. Bei allen Emotionen
darf man allerdings nicht vergessen, daß die Interessen der Patienten absolute Priorität genießen und die umfassende ärztliche Versorgung nicht gefährdet werden darf", stellt der niederösterreichische Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer zum angekündigten Ärzte-Aktionstag fest.****

"So stehen wir in Niederösterreich bei der Frage der Hausapotheken ganz klar auf der Seite der Patienten, die eine Versorgung vor Ort
- und zwar gleich beim behandelnden Arzt - sehr schätzen. Hier
darf nicht vergessen werden, daß in manchen ländlichen Gebieten der Weg zur nächsten Apotheke ein sehr weiter sein kann und nicht alle Patienten - vor allem ältere Mitbürger - jene Mobilität haben, eine Apotheke auch aufsuchen zu können. Kosteneinsparungen sind wichtig und sinnvoll, sie dürfen allerdings nicht zu Lasten der Versorgung und der Gesundheit der Menschen gehen", so Bauer weiter.

Mit der vorläufigen Regelung der Zahnärzteproblematik haben die Verhandlungspartner bewiesen, das tragfähige Lösungen möglich sind. "Ich werde jedenfalls in einem Schreiben an Bundesministerin Lore Hostasch die Bedenken Niederösterreichs im vorliegenden Konflikt zwischen Ärzten, Versicherungen und Bundesregierung darlegen und ersuche alle am Konflikt beteiligten, immer das Wohl der Patienten im Auge zu haben", so Gesundheitslandesrat Bauer abschließend.
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