Wiener Liberale fordern Klarheit bei Widmungsverfahren des Palais Schönburg

Städtebaulicher Vertrag für Dornröschen-Schloß

Wien (OTS) "Seit Jahrzehnten verkommt das Palais Schönburg und die umgebende Parkanlage im vierten Bezirk vor den Augen der politischen Entscheidungsträger, ohne daß diese dagegen etwas unternommen haben", kritisierte die liberale Planungssprecherin Michaela Hack, und wies auf die heute stattfindende Informationsveranstaltung zur Zukunft des Palais Schönburg hin. Um so erfreulicher sei es, wenn private Investoren nun endlich die Revitalisierung des Palais umsetzen wollten, sind sich Michaela Hack und Susanne Reichard, Klubobfrau des Liberalen Forums in Wieden, einig.

Wenig Verständnis zeigte Hack für die unprofessionelle Vorgehensweise der Bezirksvorstehung und der Stadtverwaltung in bezug auf das Ansuchen der Betreiber, die Liegenschaft besser ausnützen zu wollen. Reichhard forderte ein klares Nutzungs- und Finanzierungskonzept, in welchem die Notwendigkeit einer zusätzlichen Verbauung erst nachgewiesen werden müßte. In diesem Fall können sich die Wiener Liberalen nach Maßgabe des Denkmalamtes eine zusätzliche Verbauung aber vorstellen.

Auf lose Versprechungen hin, ohne schlüssiges Konzept, Widmungszuckerln zu verteilen, hält Hack für unseriös. Das würde der Spekulation Tür und Tor öffnen, und wäre der Anwohnerschaft gegenüber verantwortungslos. "So wie andere Städte auch, muß sich die Stadt Wien rechtlich absichern und die Einhaltung eines schlüssigen Revitalisierungskonzeptes in einem 'Städtebaulichen Vertrag' an die Widmungsänderung binden", verlangte Hack.

Darüber hinaus sei ein unabhängiges Gutachten über den Baumbestand im Park zu erbringen, meinte Reichard. Durch die Umgestaltung der durch das Tiefgaragenprojekt gewonnenen Parkplätze soll der öffentliche Raum für Fußgänger und Radfahrer zurückgewonnen und entsprechend mit Ersatzpflanzungen ausgestaltet werden

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