Bundeskreditsektion begrüßt Euro-Finanzbegleitgesetz

Pichler: Rascher Gesetzesbeschluß ermöglicht ausreichende Vorbereitung auf Euro-Umstellung

Wien (PWK) - Die Bundeskreditsektion begrüßt, daß am Dienstag nachmittag im parlamentarischen Finanzausschuß das 1. Euro-Finanzbegleitgesetz rechtzeitig vor dem Sommer beschlossen wurde. Syndikus Herbert Pichler: "Das Euro-Finanzbegleitgesetz ist für Österreichs Kredit- und Versicherungswirtschaft von enormer Bedeutung, da es vor allem die Euro-bedingten Änderungen des Bankwesen-, Versicherungsaufsichts-, Bausparkassen- und Pensionskassengesetzes als auch das Euro-Steuergesetz sowie Anleihenumstellungsgesetze umfaßt. Im Interesse einer ausreichenden Vorbereitungszeit wie auch der Rechtssicherheit im Bezug auf die Euro-Umstellung ab 1.1.1999 war es immer ein Anliegen der Bundeskreditsektion, daß dieses Gesetzespaket rechtzeitig vor dem Sommer im Parlament beschlossen wird." ****

Als wesentlichste Änderung im Bankwesengesetz sieht die Bundeskreditsektion eine Ausdehnung der Bandbreiten für die Liquiditätshaltung. Damit ist sichergestellt, daß die nötige Flexibilität für die künftige Geldpolitik und die Mindestreservevorschriften der EZB im Sinn der heimischen Banken vorhanden ist. Die österreichische Kreditwirtschaft erwartet, daß die EZB im Rahmen ihrer künftigen Geldpolitik zumindest eine wesentliche Senkung des Mindestreserven-Niveaus vorsieht.

Positiv wird auch eine begünstigte Eigenmittel-Unterlegung für gewerbliche Hypothekarkredite gesehen.

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Syndikus Dr. Herbert Pichler

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