Neue Nachrichtenzentrale des Hydrographischen Dienstes NÖ

LR Blochberger: Wichtige Serviceeinrichtung für Bevölkerung

St.Pölten (NLK) - Bei der heutigen Feier zur Neuerrichtung der Nachrichtenzentrale für den Hydrographischen Dienst NÖ in St.Pölten betonte Landesrat Franz Blochberger, es sei für die Bevölkerung sehr wichtig, rechtzeitig informiert zu werden. Es
gebe um eine wichtige Serviceeinrichtung mehr im Dienste der Bevölkerung, an die man bei schönem Wetter nicht so sehr denke, die aber bei Hochwasser sehr rasch lebenswichtige Bedeutung
erlange. Abschließend äußerse der Landesrat den Wunsch, das Instrumentarium möge möglichst wenig gebraucht werden, wenn es aber doch einmal soweit komme, biete es die besten Möglichkeiten für eine rasche und effiziente Vorhersage.

Für die Hochwasservorhersage mußten im Lauf der letzten Jahrzehnte die Rechenmodelle immer weiter angepaßt werden, um mit dem fortschreitenden Ausbau der Donau und der Zubringer Schritt zu halten. Der Zeitpunkt der Übersiedlung des Hydrographischen Dienstes NÖ nach St.Pölten bot sich dabei ideal für eine groß angelegte Erneuerung der Nachrichtenzentrale an, deren Übertragungseinrichtungen teilweise bereits technisch veraltet waren. Gleichzeitig hat man die Chance auf eine größer angelegte Erweiterung und Verbesserung der Datenfernübertragung
wahrgenommen, sodaß nunmehr 20 Meßstellen von der Donau, 12 von Zubringern und vier Niederschlagsmeßstellen in der neuen Nachrichtenzentrale für die Donauhochwasser-Vorhersage
herangezogen werden können.

Bei dem heutigen technischen Stand der Anlage, die mit 1,2 Millionen Schilling beinahe zur Gänze vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft bezahlt wurde, ist der Hydrographische Dienst NÖ in der Lage, Vorhersagen für die niederösterreichischen Donaupegel mit einem Prognosezeitraum zwischen 6 und 12 Stunden vorzunehmen.

Als nächsten Schritt plant der Hydrographische Dienst NÖ die Errichtung eines automatischen Anrufbeantworters sowie einer Internet-Mailbox in der Nachrichtenzentrale, von dem aus auch Pegelstände von großen Nebenflüssen der Donau durch die Bevölkerung abgefragt werden können.

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