Schimanek: Spesenpauschale nicht nur von der Partei, sondern auch vom Land

Vorausmeldung zu NEWS 24/10.6.1998 Zahlreiche FP-Landespolitiker umgehen 60.000 Schilling Einkommensgrenze

Wien (OTS) - Wie NEWS in seiner morgen Mittwoch erscheinenden Ausgabe berichtet, entpuppt sich die von der FPÖ statutarisch selbst auferlegte Einkommensgrenze von 60.000 Schilling netto als "Schmäh". Der neue FPÖ-Chef Niederösterreichs, Landesrat Hans Jörg Schimanek, bezieht nicht nur, wie News bereits in der Vorwoche berichtete, eine von der Partei bezahlte Spesenpauschale von 20.000 Schilling netto monatlich. Er erhält auch vom Land Niederösterreich 78.000 Schilling jährlich an "Verfügungsmitteln" für Aufwendungen wie Spenden an Blasmusik oder Feuerwehr.

Schimanek ist freilich kein Einzelfall:

+ Großzügig werden die Kärntner vom Land bedacht. Früher Karl Heinz Grasser, nun Matthias Reichhold konnten/können per anno 1,215 Millionen an "Dispositionsmitteln" ausgeben.

+ In Oberösterreich erhalten Hans Achatz und Haiders Schwester Ursula Haubner, als Landesräte Repräsentations- und Verfügungsmittel von 310.000 Schilling jährlich.

Dem steirischen FPÖ-Landesrat Michael Schmid stehen im Monat 60.000 Schilling für Repräsentationen zur freien Verfügung.

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