Scharfe Kritik der Transporteure an Weingartner

"Tiroler Landeshauptmann tritt für Rechtsbruch ein" - Transporteure gegen Volksfest auf der Autobahn

Wien (PWK) - Der Fachverband für das Güterbeförderungsgewerbe Österreichs und der Bundesverband Güterverkehr und Logistik e.V. Deutschland (BGL) kritisieren in einer gemeinsamen Anzeige den gestrigen Auftritt des Landeshauptmannes Wendelin Weingartner in München. Weingartner sei in München nicht als Privatperson, sondern als Landeshauptmann von Tirol aufgetreten. Das rücke ihn in gefährliche Nähe zu jenen Blockierern, deren einziges Ziel es ist, Transportunternehmungen und deren Mitarbeiter an der korrekten Ausübung ihres Berufes zu hindern. ****

Beide Verbände informieren in einer Aussendung darüber, daß die Verfassungsmäßigkeit des Vorgehens der Staatsorgane im Land Tirol noch einer genauen Prüfung unterzogen werden muß: "Der freie Waren-, Dienstleistungs-, und Personenverkehr ist eines der fünf Freizügigkeitsrechte in der Europäischen Union. Eine Autobahn ist Teil der hochrangigen Verkehrsinfrastruktur und kein Platz für ein Volksfest. Musikkapellen, Feldmessen, Klettergärten für Kinder und ähnliches gehören auf Festwiesen und in Veranstaltungshallen", stellt der Vorsteher des Fachverbandes für das Güterbeförderungsgewerbe, Komm.Rat Adolf Moser, fest.

In einer österreichischen Tageszeitung (O.Ö.N.) wird Landeshauptmann Weingartner mit folgendem Satz zitiert: "Da kann man in der EU Regeln machen wie man will, man muß damit rechnen, daß sich Tirol dagegen wehrt".

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