Werbewirtschaftliche Tagung 98 - "Nachher ist man immer klüger"

WWT '98 vom 5. bis 6. November im ORF Zentrum am Küniglberg

Wien (PWK) - Die WWT '98 findet mit dem ORF als Sponsor von 5. bis 6. November im ORF Zentrum am Küniglberg in Wien statt. Neben dem WIFI Österreich, dem Fachverband Werbung und Marktkommunikation und der Werbewissenschaftlichen Gesellschaft ist heuer die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation für Wien als Veranstalter maßgeblich in der WWT-Organisation tätig. Die 45. WWT präsentiert unter dem Motto "Nachher ist man immer klüger" mit einem neuen Konzept die international kreativsten Köpfe der Branche. ****

Für das WIFI Österreich stellt das neue WWT-Konzept eine Herausforderung im Sinn der Wirtschaftsförderung dar: "Die WWT bietet der Kommunikationsbranche seit Jahren eine Plattform für alle in diesem Bereich tätigen Sparten. Weil sich alles so rasant wandelt, muß sich auch die WWT wandeln", erläuterte WIFI-Kurator Dr. Eduard Leischko anläßlich einer Präsentation der neuen WWT.

,Die österreichische Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union ist der richtige Zeitpunkt, um in Brüssel gegen weitere drohende Werbeverbote aufzutreten", appellierte Prof. Dr. Fritz Karmasin, der Vorsteher des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation, an die politischen Entscheidungsträger und unterstrich damit die standespolitische Bedeutung der WWT. Beispiele wie die Diskussion um das Nikotin-Werbeverbot lassen den Verdacht aufkommen, meint Karmasin, daß egoistische und nationale Interessen bestimmend sind, und nicht von der vorgegebenen Sorge um die Gesundheit getragen werden: "Mit Verboten kann man frei zugängliche Märkte nicht regulieren. Die Konsumenten in unserer Kommunikationsgesellschaft sind mündig und haben gelernt, die Werbung als das zu sehen, was sie ist; nämlich Information über Angebote, ohne die unser vielfältiges Wirtschaftssystem nicht mehr existieren kann".

Die WWT wird heuer konzentriert auf einen Nachmittag, einen Abend und einen Tag, um insbesondere Managern und Kreativen der Werbewirtschaft mit dicht gedrängten Terminkalendern die komplette Teilnahme zu ermöglichen.

Die 45. WWT hat sich vorgenommen, die kreative Kraft der Werbung und der Branche zu sein. Die Liste der Referenten und Podiumsdiskutanten liest sich wie das "Who is who?" der kreativsten Köpfe der internationalen Werbeszene. Den Auftakt macht Daniel Goeudevert, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG. Er gilt als Vordenker einer neuen Managementphilosophie und wird erstmals in Österreich über die in seinem Bestseller "Manager als Mythos" dargelegten Gedanken sprechen.

Zur Sache wird eine internationale Runde von Agenturchefs bei der Podiumsdiskussion "Strategic planing versus Kreativität" gehen. Besonders gespannt kann man dabei auf die Aussagen des Aufsteigers der internationalen Agenturszene im Jahr 1997, Henk Slagman, und von James Best, des Begründers von "Strategic planning" sein.

Der Frage "GK - Wiege der deutschsprachigen Kreation - ein Mythos?" wird eine Runde früherer und aktiver Kreativdirektoren zwischen Wien und Sao Paulo bei einer weiteren Podiumsdiskussion nachgehen. "Haben nationale Agenturen im Wettbewerb gegen internationale eine Chance?" lautet schließlich das Thema einer Diskussionsrunde, die von Kevin Roberts, dem Chief Executive Officer Worldwide von Saatchi & Saatchi in New York, bis Gerhard Drexel ein breites Spektrum von Standpunkten abdeckt. Der Trendverlag lädt die WWT-Besucher am ersten Abend zu einer Gala.

Der ORF, der die WWT beherbergt, wird den Schlußpunkt der diesjährigen Veranstaltung mit einem Event setzen, bei dem er sein Weihnachtsprogramm 1998 präsentieren wird: "Die Förderung der Kreativität in der Werbung ist uns ein besonderes Anliegen. Seit Jahren engagiert sich der ORF in diesem Bereich, beispielsweise auch durch Übernahme der Österreich-Repräsentanz des Werbefestivals in Cannes. Und auch der Blick über Österreichs Grenzen ist uns ein Anliegen. Es freut uns daher besonders, bereits zum zweiten Mal Veranstaltungsort der WWT zu sein, die mit dem neuen Konzept internationaler geworden ist und die momentan kreativsten Köpfe nach Wien bringt", erläuterte ORF-Werbechef Franz Prenner.

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Rudolf Pasquali

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