Präzise Farbbestimmung in der Zahnmedizin jetzt mit revolutionärer Computertechnik

Füssen (ots) - Unter Leitung von Makoto Yamamoto entwickelte ein renommierter japanischer Hersteller zahnmedizinischer und zahntechnischer Produkte zusammen mit Minolta anhand von Messungen an ca. 3500 Patienten eine Software über die farbliche Zusammensetzung natürlicher Zähne.

Form- und Farbgebung sind die entscheidenden Parameter natürlich wirkenden Zahnersatzes. Ästhetischer Zahnersatz setzt also eine präzise Farbbestimmung voraus. Die ausgesuchte Farbe muß mit der natürlichen Zahnfarbe des Patienten harmonieren und auch dem Zahntechniker übermittelt werden können. Der weltweit praktizierte Standard hierzu ist der visuelle Vergleich der natürlichen Zahnfarbe mit einem Farbmuster aus einer Auswahl von 16 verschiedenen Farbtönen. Einer dieser 16 Farbtöne wird dann im Labor reproduziert. Diese herkömmliche Methode ist zu ungenau und ergibt häufig klinisch nicht den passenden Farbton.

Die Daten der Messungen dienten der Entwicklung eines neuen Farbreproduktions - Systems:

- Ein Computer, der die Farbe des Zahnes mißt und eine dazu neuentwickelte Dentalkeramik, die erstmals Lichtstreuung und

-reflexion natürlicher Zähne berücksichtigt.

Ztm. Bernhard Egger, Leiter eines Dentallabors in Füssen testet und bewertet im Auftrag des japanischen Herstellers diese neue Technologie für Europa. Seit Herbst 1997 wird von ihm das Farbmeßgerät mit großem Erfolg in der Produktion eingesetzt. Die Markteinführung in Europa soll im Frühjahr 1999 erfolgen.

Das Gerät (tragbar, leicht - Gewicht 250 g) ist unabhängig vom Umgebungslicht und denkbar einfach in der Handhabung:

- Die Meßspitze wird auf eine zentrale Stelle des Zahnes gesetzt und dabei wird der Meßvorgang ausgelöst. Etwa eine Sekunde später wird automatisch eine
detaillierte Farbrezeptur ausgedruckt, mit der es möglich wird 206 verschiedene Zahnfarben zu reproduzieren, gegenüber herkömmlichen 16 Farben.

- Der Computer errechnet dabei die Farbmischungen, und druckt diese Information mit genauen Mengenangaben aus, und ermöglicht so eine präzise und schnelle Kommunikation zwischen Zahnarzt und Zahntechniker.

ots Originaltext: Dentallabor Bernhard Egger
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