LIF-Bolena: System der Wiener Sportförderung mißbrauchsanfällig!

Liberale lehnen Subventionsvergabe nach regierungsparteipolitischen Kriterien ab

Wien (OTS) Mit der Begründung, daß sie ein mißbrauchsanfälliges System wie das der Wiener Sportförderung nicht unterstützen wolle, wies heute Alexandra Bolena, Gesundheitssprecherin der Wiener Liberalen, in einer ersten Stellungnahme die Vorwürfe von SP-Gemeinderat Harry Kopietz, dem Liberalen Forum seien Sport und Gesundheit kein Anliegen, zurück. "Mit der ÖVP im Schlepptau setzt die SPÖ ohnehin jede Förderung durch", sagte Bolena. Die liberale Ablehnung im heutigen Ausschuß habe dementsprechend nicht zu einer Verhinderung von Sportförderungen geführt, sondern sei ein bewußt gesetztes Signal gegen die nicht transparente Vorgehensweise im Ressort der Sportstadträtin Laska, so die liberale Abgeordnete.

Zentraler Kritikpunkt bei den Sportförderungen sei die vorjährige, mit Notkompetenz beschlossenen 10 Millionen-Subvention für die ASKÖ-Reithalle Freudenau, die noch immer nicht gebaut wurde. "Obwohl die 10 Millionen seit letztem Sommer auf der "hohen (?) ASKÖ-Kante" liegen, erhielt die ASKÖ im heutigen Ausschuß abermals knapp 1,5 Millionen Subvention zugesprochen", so Bolena.

Es gebe weiterhin keine Prüfvorbehalte bei Sportsubventionen für das Kontrollamt sowie keine Offenlegung der vom Sportamtsdirektor abgelehnten Subventionsansuchen. Solange das Wiener Sportförderungssystem keine Transparenz aufweise, sondern nach regierungsparteipolitischen Kriterien Subventionen vergeben würden, sei mit einer Zustimmung der Liberalen nicht zu rechnen, so Bolena abschließend.

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