Pharmakonzern Organon gefährdet Verbraucherinnen

Wien (OTS) - Im Rahmen einer Aussendung stellt die österreichische Niederlassung des Pharmakonzerns Organon das preisgünstige Angebot des Parallelimporteurs Eurim-Pharm im Hinblick auf seine eigenen Konzernprodukte Marvelon und Mercilon unvollständig und falsch dar. Offensichtliche Zielsetzung dabei ist die nicht zu verantwortende Verunsicherung der Benutzerinnen von Organon-Antibabypillen, um die Konsumentinnen zum Erwerb des spürbar teureren Angebotes der österreichischen Organon-Tochter zu bewegen. Durch gezielte, unzutreffende Informationen wird damit die Arzneimittelsicherheit gefährdet.

Hintergrund ist ausschließlich eine wettbewerbsrechtliche Auseinandersetzung zwischen Eurim-Pharm und Organon. Im Rahmen einer vorläufigen - aber nicht rechtskräftigen - Entscheidung ist es Eurim-Pharm derzeit nicht gestattet, den zutreffenden Aufdruck "Das Original zum günstigeren Preis" aufzubringen. Weitergehenden Anträgen von Organon, u.a. die betreffenden Arzneimittel zurückzurufen, hat das Gericht ausdrücklich nicht stattgegeben.

Die Firma Eurim-Pharm bestätigt ausdrücklich, daß keine einzige Arzneimittelpackung mit ausländischem Aufdruck jemals in Verkehr gebracht worden ist. Der gebürtige Österreicher und Geschäftsführer der Eurim-Pharm, Apotheker A. Mohringer: "Das Verhalten der österreichischen Niederlassung der Firma Organon und deren Geschäftsführer Seethaler halte ich für verantwortungslos. Wer mit Ängsten von Arzneimittel-Konsumenten spielt, um zu deren Lasten seine Profite zu erhöhen, disqualifiziert sich selbst. Dies kann jede Verbraucherin der Organon-Pillen von Eurim-Pharm selbst erkennen, da die von uns vertriebenen Packungen ausschließlich deutschsprachig gekennzeichnet sind, gemäß den Vorgaben des österreichischen Arzneimittel-Gesetzes."

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Eurim-Pharm Vertreibs GmbH & Co KG, 5071 Wals,
Reischlweg 91.

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