Mikl-Leitner: Bürgernähe als Voraussetzung für zukünftiges Europa

Europäische Herausforderung mit Selbstbewußtsein bewältigen

Niederösterreich, 6.6.98 (NÖI) "Nur ein bürgernahes Europa ist imstande, die gewaltigen Herausforderungen der nächsten Zeit optimal zu bewältigen, wie etwa die Umstellung auf den Euro, die Reform der Struktur- und Agrarpolitik sowie vor allem die Erweiterung der Union. Diese Bürgernähe können aber nur die Regionen und Gemeinden vermitteln", so die Präsidentin des Europa-Forums Wachau Mag. Johanna Mikl-Leitner bei der Eröffnung des 4. Europa-Forums Wachau auf Stift Göttweig. ****

Das diesjährige Europa-Forum Wachau - nur wenige Wochen vor der Übernahme der EU-Präsidentschaft durch Österreich - soll ein Beitrag zum Selbstbewußtsein und Engagement sein, mit dem wir als kleiner Staat und junges Mitglied der Gemeinschaft an diese große Aufgabe in einer höchst bedeutenden Phase herangehen.

Gerade die zukünftigen Herausforderungen für Österreich und Europa bedeuten für Niederösterreich große Chancen, aber auch enorme Risiken wie für kaum eine andere Region Europas. Mit dem Europa-Forum Wachau wollen wir dazu Denkanstöße geben, Zusammenhänge aufzeigen und Strategie entwickeln, was angesichts der hochkarätigen Teilnehmer und Referenten gelingen wird, betonte Mikl-Leitner.

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